Nextcloud 12 Beta

Gestern wurde die 1. Beta von Nextcloud 12 veröffentlicht. Schwerpunkt des neuen Releases ist die Weiterentwicklung in Richtung Zusammenarbeit (Collaboration). Gründer Frank Karlitschek meint, dass die grundsätzlichen Funktionen Synchronisation und Sharing nicht mehr ausreichend sind, vielmehr Zusammenarbeit und Kommunikation als ergänzende Features in den Fokus der Entwicklung rücken.

Im Blog von nextcloud.com werden die Neuheiten des kommenden Releases ausführlich erläutert. Aus diesem Beitrag stammt auch das folgende Video, dass einen kurzen Überblick über die zu erwartenden Neuerungen in Nextcloud 12 liefert:

 

Ich verfolge die Entwicklung durchaus mit Interesse, allerdings weniger als Nextcloud-(Be)Nutzer, eher aus beruflicher Sicht. Die Mehrzahl der neuen Funktionen bezüglich Kommunikation und Zusammenarbeit sind für meine private Installation überflüssig, bieten aber durchaus Möglichkeiten, die im beruflichen Umfeld interessant werden können.

Im Moment werde ich mich am Test der Beta noch nicht beteiligen. Vielmehr werde ich mich mit Collabra und einer Dockerinstallation beschäftigen …

NextCloud-Box vorgestellt

Im Rahmen der z.Z. stattfindenden Nextcloud-Konferenz wurde eine Nextcloud-Box vorgestellt. Prinzipiell handelt es sich um eine Hardare, die ergänzt um einen Raspberry Pi2, ein NAS, dass eine Nextcloud-Instanz hostet.

Einen umfangreichen Artikel findet ihr auf Heise.de. Interessant dabei wieder einmal die Diskussion zum Them, prallen hier doch wieder einmal Meinungen ungebremst aufeinander, z.T. in meinen Augen vollkommen abgehoben und der Idee die hinter dem Projekt steht in keiner Weise entsprechend. Seitenlang wird über Vor- und Nachteile philosophiert, Leistungsszenarien entwickelt, die nach meinem Dafürhalten, nichts mit der ursprünglichen Idee zu tun haben.

Meine Meinung: wer weder Zeit noch Interesse oder Know-How besitzt, um sich eine eigene Nextcloud-server zu Hause aufzubauen, ist mit der vorgestellten Nextcloud-Box gut bedient. Der Preis für Box und den Raspberry belaufen sich auf etwa 100 € und das scheint mir relativ alternativlos zu sein. Außerdem kann man wohl davon ausgehen, dass Updates direkt und ohne größere Kenntnisse des Besitzers eingespielt werden.

Nach meinem Dafürhalten eine gute Idee, um Nextcloud weiter zu verbreiten, auch im Segment der weniger Linux-orientierten Privathaushalte …

Homeserver – Gedanken

Das Thema ist in der Fachpresse wieder einmal angekommen: Server zu Hause. In der (heutigen) Ausgabe 08/16 der Zeitschrift c‘t ist das eines der zentralen Themen. Überlegungen zur Hardware, zu den gewünschten Diensten und zur Software, die in der Lage ist, diese Wünsche zu erfüllen, werden recht umfangreich dargestellt.
Mich beschäftigte das Problem bereits vor Jahren und meine heimische IT entwickelte sich entsprechend meiner Überlegungen stetig weiter. Wer meinen Blog verfolgt, kennt diese Entwicklung, weiß welche Etappen durchlaufen worden sind.
Der Artikel in der aktuellen c‘t veranlasst mich, noch einmal ein Resume dieser Entwicklung zu ziehen und so vielleicht dem Einen oder Anderen eine weitere Entscheidungshilfe zu liefern …

Ich möchte hier nicht alle Schritte im einzelnen aufführen, das würde zu weit führen (und kann im Übrigen hier im Blog nachvollzogen werden). Der Weg führte jedenfalls von einer Diskstation 110j von Synology, über eine Diskstation 211+ vom selben Hersteller zu einem Raspberry Pi bis schließlich ein HP Microserver als zentraler Rechner Verwendung fand. Die Entwicklung vollzog sich zwischen Frühjahr 2011 und Mai 2014. Seitdem nutze ich den bereits erwähnten HP Proliant G7 als zentralen Server in meinem Netzwerk zu Hause. Daneben fristet auch die „alte“ Diskstation 211 ein karges Dasein, dient sie doch nur noch als Backupmedium für den Server. Der Raspberry staubt ein, die DS 110j hat einen neuen Besitzer gefunden.

Hauptgrund für diese Entwicklung und dem rasanten Wechsel der Hardware (immerhin 4 verschiedene Geräte in 3 Jahren) war für mich die sinnvolle Nutzung von ownCloud. OwnCloud lief auf allen Geräten, keine Frage, aber meinen persönlichen Ansprüchen wurde erst mit einem dedizierten Server Genüge getan. Diesen Weg muss man so nicht gehen, aber die vielen Vorteile eines dedizierten Servers sind ein starkes Argument für diese Lösung. Pro und Contra der 3 Konzepte habe ich in einigen Artikeln hier im Blog bereits thematisiert.

Meine Lösung

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