Urlaub die 2. – Alpentour beendet

Ist zwar schon über eine Woche her, dass wir die Motorräder nach der großen Tour in diesem Jahr abstellten, aber ich fand – trotz oder gerade wegen des Urlaubs – noch keine Zeit einen abschließenden Bericht abzuliefern. Zu viel zu tun, zu viel zu erledigen. Nicht nur Rentner haben niemals Zeit, Urlaubern geht’s genauso 😉 .

Die diesjährige Tour folgte weitestgehend der Tour de Grande Alpes die vom Genfer See bis zur Cote d’Azur führt. Neben einigen spektakulären Pässen wie dem Col de la Bonette (der nicht mal offiziell zur Tour gehört) oder dem Col de l’Iseran bietet die Tour landschaftlich schöne Strecken, atemberaubende Panoramen bis an die Mittelmeerküste. Auch die französische Cote d’Azur und die italienische Riviera bieten schöne Strecken. Unmittelbar an die Küste Italiens zwischen San Remo und Genua schließen sich die ligurischen Berge an. Nicht besonders hoch, aber ursprünglich und naturnah – bis hin zum Zustand der Straßen – stellen sie hohe Forderungen an Mensch und Maschine.

Die Ebenen Savoyens und der Lombardei haben genauso ihren Reiz wie die Alpen im uns bestens bekannten Dreiländereck zwischen der Schweiz, Italien und Österreich. Nach 3.670 km auf dem Motorrad waren wir vollgepackt mit Eindrücken und Erinnerungen zurück in der weitestgehend flachen Altmark. Der Urlaub war intensiv und schön. In allen bereisten Ländern fanden wir freundliche Menschen, bei einer kleinen Panne lernten wir die Motorradfahrer aus dem Schwabenland kennen, die uns schnell und wie selbstverständlich unterstützten.

Demnächst werden einige Bilder und eine genauere Tourbeschreibung folgen! Wieder hatten wir das Glück, dass ein professioneller Fotograf Bilder von uns an 2 Pässen schoss. Ein kleiner Vorgeschmack …

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Jimmy Cornett – Time of Dying

Jimmy Cornett hat bereits im März ein neues Album veröffentlicht und es ist wieder einmal an mir vorbei gegangen 🙁 . Nun gut, jetzt habe ich es entdeckt und kann wiederum nur eine dicke Empfehlung aussprechen – vorausgesetzt ihr steht auf handgemachte Gitarrenmusik. „Campfire“ heißt das Album und Cornett produzierte dieses Mal ein reines Akustik-Album, angefüllt mit wunderbaren Coverversionen bekannter und weniger bekannter Titel aus Blues, Country, Rock und was auch immer für Stilrichtungen. Sein absolut geniales Gitarrenspiel, die rauhe und doch warme Stimme machen das Album zu einem echten Hörgenuss.

Jimmy Cornett fehlt mir noch auf der Liste gewünschter Livekonzerte. Das wird demnächst nachgeholt!

Vielleicht auch so: Jimmy ich sammle Holz für’s Lagerfeuer, stelle Bier kalt und dann gibt es ne echte Session unter freiem Himmel. Die Speedy – da du ja Triumphfan bist (wenn wohl nicht unbedingt der Streetfighter-Klasse) – wirft lange Schatten am Feuer!

Kleiner Appetizer: Time of Dying