JuiceSSH – von Android auf die Server zugreifen

Mein Job bringt es mit sich, dass ich auch von unterwegs Zugriff auf meine Server haben muss. Zumindest kommt es vor … Nicht immer stehen mir dann sofort Rechner und Netz zur Verfügung. Dann ist die Möglichkeit sich per Smartphone zu verbinden gefragt. Neben den per Webschnittstelle erreichbaren Verwaltungsfunktionen der Novellserver (eigentlich seit neuestem NetIQ) braucht es ab und an doch einmal die Konsole, also Zugriff per SSH und /oder Telnet. Lange war ich auf der Suche nach einem brauchbaren SSH-Client für Android. Das Angebot ist groß und ich probierte einige aus bis ich schließlich bei JuiceSSH landete.

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Screenshot vom Note 4

Die Vorteile gegenüber anderen Clients sind im wesentlichen:

  • Gruppierung von Verbindungen, z.B. Firma und Heimnetz
  • skalierbare Schriftgröße, mit der Lautstärketaste regelbar
  • verschiedene Themen
  • alle grundlegenden Funktionen bereits in der kostenfreien Variante enthalten
  • Popup-Tatstatur mit allen Symbolen
  • direkter Zugriff auf die am meisten verwendeten Verbindungen beim Programmstart
  • Benutzereinstellungen werden getrennt von den Verbindungen gespeichert

Zusammen mit der Tatsache, dass ich mich auch am Androiden ausschließlich per VPN mit meinen Netzen verbinde, eine sichere und sehr gut handhabbare Lösung für den Konsolenzugriff „zwischendurch“ …

Android 6.0.1 auf dem Note 4

Ist ja schon eine Weile her, dass Google Android 6 „Marshmellow“ veröffentlicht hat. Heute kam die inzwischen auch schon aktualisierte Version 6.0.1 auf meinem Galaxy Note 4 an. An sich hat mich die ganze Sache nicht einmal sonderlich interessiert, denn ich war mit der Funktionalität meines Handys soweit ganz zufrieden.

In den Anfängen als Smartphonebesitzer habe ich noch allerhand Kunststücke versucht, um ja möglichst zeitnah die allerneueste Version des OS auf dem Handcomputer zu haben. Das ging hin bis zum „rooten“ des Gerätes und der Verwendung alternativer OS-Versionen (Cyanogenmod als Stichwort). Der Überschwang in Bezug auf Android scheint vorbei und ich begnüge mich mit dem, was Hersteller und Provider anbieten. Allerdings ist es kaum noch nachzuvollziehen, dass eine Androidversion von der Erstveröffentlichung durch Google mehr als ein halbes Jahr braucht um die Kaskade Google – Hersteller – Telefonanbieter zu durchlaufen! Um bei meinem Galaxy zu bleiben: im Dezember hat Google Android 6.0.1 veröffentlicht, ab Mai lieferte Samsung die ersten Updates für ihre Geräte und erst jetzt hat die Telekom ihre gebrandete Version ausgeliefert.

Ich will hier keine detaillierten Beschreibungen der Features vornehmen – das taten Andere früher und umfangreicher. Der erste Eindruck ist gut, insbesondere die Erweiterung der S-Pen-Funktionen gefällt mir. Ohnehin ist der Eingabestift ein absolutes Highlight der Note-Reihe von Samsung.

Interessant wird die neue Stromsparfunktion – Doze genannt – die eine deutliche Verlängerung der Akkulaufzeit verspricht. Ansonsten vordergründig vor allem Design-„Verschlimmbesserungen“.

Menschlich – Goitzsche Front

Ich habe sie hier schon einmal vorgestellt, die Jungs aus Bitterfeld. Ziemlich harter, brutaler Deutschrock. Die Texte aber überraschend selbstironisch, kraftvoll, menschlich.

Genauso heisst der Titel, der es mir heute angetan hat: „Menschlich“. Der Name der Band: Goitzsche Front.

 

 

Du musst besser werden, weiter gehen,
schneller fliegen, höher bauen,
du musst tiefer graben, heißer brennen,
alles wissen und alles glauben.

Du musst alles sehen, über den Dingen stehen,
es gibt keinen Anderen, es gibt nur dich.
Sollst ein Braver sein, Gehorsam zeigen,
dein Wohlergehen interessiert jetzt nicht.

ref

Doch ich bleibe menschlich, ich lebe, ich bin so wie ich bin,
ich trag´ die Welt in meinem Herzen und die Geschichten in mir drin.
Ich hab´ die Narben meiner Kindheit und die Erinnerung dazu,
ich mache Fehler, doch ich lerne mit allem, mit allem was ich tu´.

Du musst Stärke zeigen, niemals weinen,
höher springen, heller strahlen.
Du musst alles geben, lauter schreien,
kurz gesagt: unbesiegbar sein.

Du musst alles sehen, über den Dingen stehen,
es gibt keinen Anderen, es gibt nur dich.
Sollst ein Braver sein, Gehorsam zeigen,
dein Wohlergehen interessiert jetzt nicht.

ref

Wenn du alles kannst, gibt es keine Ziele, für die es sich zu kämpfen lohnt.
Wenn du alles kannst, hast du keine Träume und niemanden, der dich belohnt.
Vergiss die Regeln, vergiss den Menschen, wie er im Buche steht.
Denn du als Mensch stehst nirgends geschrieben, Zeile um Zeile vergeht…