Update

Wieder ein paar Tage her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Wird also wieder Zeit sich zu melden. Hat sich auch wieder einiges ereignet, dass mir es wert zu sein scheint, notiert zu werden.

1. Motorrad

Das Wetter schlägt ja immer noch Kapriolen. Das führt zu einer doch heftigen Verzögerung all meiner Pläne. Allerdings wurde jetzt Veränderung angekündigt. Ab morgen sollen es doch tatsächlich 10 bis 15° Celsius werden! Vielleicht geht es dan also am Wochenende endlich mal los. Was habe ich mir noch alles vorgenommen?

  • natürlich Ölwechsel (mit Ölfilter) an beiden Maschinen
  • bei Heike Wechsel des Luftfilters, bei mir Reinigung desselben. Für das nächste Jahr sollte man dann auch mal über die Anschaffung eines Dauerfilters bei Heikes Mopped nachdenken. In diesem Jahr hat mich der Preis ein wenig abgeschreckt.
  • der neue Bezug muss auf die Sitzbank von Heike. Habe dazu gestern über eBay einen Elektrotacker erworben (ohne wäre es wohl ziemlich mühselig). Den Bezug habe ich ja schon seit Januar zu liegen.
  • die Entscheidung ob das Tankpad bei Heike oder bei mir Verwendung finden wird muss gefällt werden. Da braucht mein Schatz ja immer so seine Zeit … ;-). Ist sie dann gefallen werde ich es auch anbringen. Auf welchem Motorrad ist erst einmal sekundär. Sollte es bei Heike „landen“, werde ich mir wohl auch noch eines bestellen.
  • Polierarbeiten an den (reparierten) Kratzern sind fällig. Schwerpunkt wird hier mein Mopped sein. Bei der Kawa ist mir das glaube ich ganz gut gelungen … Ich werde wohl auch hier an der Anschaffung eines etwas komfortableren Poliersets nicht vorbei kommen

Allerdings sollten uns die notwendigen Arbeiten nicht davon abhalten, vielleicht mal eine kleine Runde zu drehen, wenn das Wetter es zulässt.

2. Computer

Der Traum von Windows 7 scheint erst einmal ausgeträumt! Tut mir nun nicht wirklich weh, aber die Reihe von noch nicht kompatibler Software ist inzwischen so lang, dass sich die Umstellung nicht wirklich lohnt. Also Back to Windows XP auf den neuen Rechnern. Ziel war es mit Neuanschaffung vor allem, die Geschwindigkeitsprobleme in den Griff zu bekommen. Das scheint bisher gelungen (2 Rechner im Einsatz).

Neben dieser Geschichte habe ich ja noch einige Baustellen:

  1. Lange war ich auf der Suche nach einem Programm um mir eine Knowledgebase aufbauen zu können. Das Problem kennt jeder Admin: viele Probleme tauchen – einmal gelöst – irgendwann an anderer Stelle wieder auf. Man kann sich genau erinnern, dass diese Problem schon einmal gelöst wurde. Man(n) weiß bloß nicht mehr wie ;-). Also muss eine Datenbank her, in der man seine Erkenntnisse und Lösungen dokumentieren kann. Nach Versuchen mit RedNotebook, BasKet, Baswuet und einigen kleinen „Wikisystemen“ (z.B. Tomboy) bin ich am Ende doch wider bei einem Programm gelandet, dass ich schon seit einiger Zeit im privaten Bereich verwende: Tellico. Konzipiert als „Collectionmanager“ (so die Programmierer), ist es aber möglich komplett eigenständige Datenbanken aufzubauen, mit freier Definition aller Felder. Inzwischen setze ich Tellico zu verschiedenen Zwecken ein:
    • Büchersammlung (die ursprüngliche Verwendung) aus einer Vorlage des Programms selbst. Highlight hier ist die Suche nach Einträgen über verschiedenste Quellen (Amazon, ISDNDB usw.). Mein Favorit als Quelle: Bibliothek des US-Kongresses. Hier findet man auch Bücher aus „dunkelsten“ DDR-Zeiten, buchstäblich alles was mal zu kaufen war in den Buchläden!
    • MP3-Datenbank. Über ein Skript ist hier der direkte Import aus Amarok möglich.
    • „EDV-Wiki“. Noch im Anfangsstadium, aber vielversprechend durch die Möglichkeit der Definition eigener Felder und Inhalte. Solche Änderungen sind auch an der bestehenden Datenbank möglich, so dass man immer wieder die Möglichkeit hat, im laufenden Betrieb Änderungen vorzunehmen.
    • Datenbank über die Sammlung verschiedenster auf dem Rechner vorhandener Dokumente. Möglich mit Verlinkung auf die entsprechenden Dateien. Inzwischen eine ziemliche Notwendigkeit bei der Fülle an Materialsammlungen die sich zu verschiedenen Themen im Laufe der Jahre so „angefunden“ haben.
  2. Die Notizen meiner privaten Befindlichkeiten (die im Blog nichts zu suchen haben) habe ich inzwischen an kotivox übergeben. Ein kleines aber feines „Tagebuchprogramm“ mit Verschlüsselung, ausschließlich paswortgeschütztem Zugang usw.
  3. Basket in der KDE4-Version ist noch nicht „weg vom Fenster“. Nachdem ich einige Probleme hatte mit dieser Version, scheint nach einem Update gestern wieder alles rund zu laufen. Allerdings sind ja nun einige Dinge von Tellico übernommen worden …
  4. Die Umstellung der Server auf Novell OES 2 mit Linuxkernel ist einen kleinen Schritt vorangekommen. Gestern erhielt ich das Studienmaterial. Ist aber noch viel zu tun (Lesen und Testen).

3. Projekt Geschichte der Grenztruppen

Hier bin ich immer noch am Material sichten und sortieren. Eine der Anwendungen für Tellico :-). Mir fehlt aber wieder einmal die Zeit und andere Projekte sind im Moment wichtiger. Trotzdem nicht vergessen. Verschlagwortung ist in Arbeit und irgendwann werde ich wohl auch dazu kommen …

Soweit für heute, ist ja wieder eine Menge Text und soll deshalb erst einmal reichen.

Der Winter bleibt

Na das war ja wieder eine Überraschung am Samstag: wieder Schneefall, wieder Kälte :-(. Sehr glücklich macht mich das alles natürlich nicht …

Wieder Schnee fegen, wieder kalt und wieder kein Motorrad. Es ist zum Haare ausraufen!

Na ja – wenden wir uns anderen Problemen zu.

  1. Nach diversen Problemen mit dem KBlogger (Abstürze bis hin zum Datenverlust) war ich wieder auf der Suche nach einem Remote-Blogger und bin unter KDE-Apps.org fündig geworden. Dieser Artikel wurde nun mit Blogilo erstellt. Installierbar über KPackageKit, die neueste Version allerdings wiederum nur unter den ppa-Quellen von Karmic.
  2. Auch die KDE4-Version von BasKet macht Probleme (kann keine neuen Einträge vornehmen, auch hier Abstürze). Auch hier bin ich bei KDEApps fündig geworden. Programm allerdings bisher nur im Beta-Stadium und hat noch nicht die volle Funktion von BasKet. Allerdings kann ich wieder Einträge vornehmen ;-). Werde hier auf dem Arbeitsplatzrechner ein wenig testen. Der Programmierer hat Versionen für Linux und Windows erstellt, ist ja auch ein interessanter Punkt. Hat sich bei der Programmierung von BasKet und OneNote von Microsoft inspirieren lassen …
  3. Meine Rechnerversuche sind alle gründlich in die Hose gegangen. Vor allem VirtualBox hat auf dem Laptop trotz Neuinstallation keine grundlegende Änderung gebracht. Bei der Suche nach Alternativen stieß ich auf KVM. Funktionierte auch mit Windows 7. Einziges Problemchen bisher: Grafikkarte hat nur 4 MB.

Soweit erst einmal zu meinen Computerproblemen. Ansonsten ist ja heute Frauentag und ich werde mich jetzt nach Hause begeben um noch ein bisschen Zeit mit meinem Engel zu verbringen ;-).

Irrungen und Wirrungen

Wieder einmal Zeit über die Probleme des Berufsalltages zu schreiben. In letzter Zeit ist so Einiges passiert, was ich einfach mal wieder aufschreiben muss …

1. Groupwise – Outlook – Problem

Nach meiner Aktion mit dem Umstellen von HTML auf reine Textmails, ging der Tanz erst richtig los. Mails kamen völlig "kryptisch" bei Empfängern ausserhalb unserer Maildomäne an, waren komplett nicht mehr lesbar. Auch der Empfang hier im Hause war ziemlich gestört. Wieder bezog es sich auf Postfächer die ausschließlich über POP3 auf unseren Groupwiseserver zugreifen. User die den Outlook-Connector installiert haben (also alle die ihre Rechner ausschließlich im Hause benutzen) waren von dem Problem nicht betroffen. Die Lösung war dann (wie immer 😉 ) recht einfach. Im Internetagenten der Groupwisedomäne habe ich eine Gruppe "POP3-Account" definiert und eben das Recht auf Zugriff per POP3 vergeben. Dazu noch die Konvertierung von Mails in MIME explizit festgelegt. Dann noch alle relevanten Nutzer der Gruppe zugewiesen und das war es dann. Bis jetzt herrscht Ruhe an dieser Front …

2. Novell-Kamalitäten

Nun ist es amtlich: der Support für Netware 6.5, der definitiv letzten Netwareversion, wird zum 15.03.2010 eingestellt (ist natürlich schon lange angekündigt worden). Wir setzen zwar Novells Open Enterprise Server ein, aber eben mit Netwarekernel. Wird also Zeit sich mit der Umsetzung der Systeme auf Linuxbasis zu beschäftigen. Meine Versuche auf der "alten" Hardware einen OES mit Linuxkernel zu installieren waren zwar kein kompletter Fehlschlag, aber so richtig traue ich mich nicht an die komplette Umstellung heran. Also wieder einmal Weiterbildung angesagt … Inzwischen habe ich sogar einen Anbieter gefunden, wo man die Novell Self Study Kits erwerben kann. Dabei bin ich darauf gestoßen, dass 2 Lehrgänge + Prüfung ausreichend sind, um meinen Zertifizierungsstatus von CNE (= Certified Netware Engeneer) auf NCE (=Novell Certified Engeneer) zu ändern. Da ich die beiden Lehrgänge (bzw. das entsprechende "Self Study Kit") ohnehin für unsere Umstellung realisieren möchte, werde ich wohl auch die Prüfung anstreben …

3. Windows 7

Die Zeit bleibt nicht stehen und nachdem wir (wie 90% der Firmen in Deutschland) Windows Vista komplett ausgelassen haben, wird es Zeit mit dem anstehenden Wechsel der Arbeitsplatzhardware auch das Betriebssystem zu wechseln. Die ersten Tests verliefen positiv, mehr noch – Windows 7 hat mich ob seiner Geschwindigkeit und der bisher festgestellten Stabilität sehr überrascht. Also auch mal wieder was Erfreuliches aus Redmond … Natürlich gibt es auch wieder ein paar Probleme. Navision muss für die volle Kompatibilität auf die derzeit neueste Version gebracht werden (6.0 inkl. SP1). Andere Anwendungen müssen getestet werden, wird sicher auch noch so einiges passieren …

4. Virtual Box und Kubuntu

Auf meinen per Update auf Kubuntu 9.10 mit Dateisystem ext4 gezogenen Systemen (Laptop und Heimrechner) lassen sich keine virtuellen Maschinen einrichten. Auf dem Laptop habe ich nun eine Neuinstallation vorgenommen. Mal sehen ob sich damit was ändert … Gestern ist mir dann auch noch mein Windows auf dem Firmenrechner abgeschmiert. Danach kein Zugriff mehr auf die VirtuellMachine Windows möglich. Durch das Löschen der entsprechenden XML-Datei und die nachfolgende Einbindung des bestehenden virtuellen Laufwerkes ließ sich Windows zwar wieder überreden, aber Stand war der erste Sicherungspunkt von VirtualBox. Stand bei mir: 29.11.09! Gut das ich die Daten auf dem Server ablege, allerdings fehlen mir jetzt doch einige Installationen. Die Entfernung von Sicherungspunkten ist relativ langwierig, deshalb habe ich die Löschung alter Sicherungen immer ein wenig gescheut. Wahrscheinlich aber werden die Sicherungspunkte inkrementell angelegt, deshalb die Rückker zum Ältesten. Nun ja, wieder etwas gelernt …