Suche nach Ersatz für Kubuntu

Debian ist schon wieder runter vom Laptop, stattdessen Tests mit Aptosid, also die „unstable Version“ von Debian. So anspruchslos die Software betreffend bin ich dann doch nicht, dass ich mir ein stable Debian „zumute“. 

In dem Zusammenhang stiess ich auch wieder auf „Siduction“ – ein Fork von Aptosid. Interessant die Website zu lesen, aber wieder mal die Frage – ein Fork von einem Fork, was soll das bringen? In der großen Stärke von Linux – der Vielfalt – liegt gleichzeitig seine große Schwäche – die Zersplitterung. Damit verbunden wieder das Problem – Demokratie ist eine feine Sache, nur in wirklich relevanten Fragen des Lebens kann sie gar scheint sie nicht zu funktionieren. Die vielen Alphatierchen aus den Reihen der menschlichen Rasse verhindern das …
Da auch Aptosid meine Erwartungen nicht erfüllte (insbesondere funktionierte die Anbindung von ownCloud nicht richtig), ging die Suche nach einem Kubuntu-Ersatz weiter. Totschka hat mich nun schon mehrfach auf Kanotix hingewiesen und auch in seinem Blog seine Erfahrungen veröffentlicht. Deshalb der Entschluss sich mal an Kanotix „Dragonfire“ (preview) heran zu wagen. Zunächst auf dem Notebook. Gestern habe ich es nun installiert und erste Tests machen einen positiven Eindruck, wenn auch eine Umgewöhnung in vielerlei Hinsicht erforderlich scheint. Aber ich lerne ja immer noch gern 😉 … Die Software ist aktuell und in seinem Blog berichtete der Tippgeber durchweg positives. Inzwichen stellte sich heraus, dass die Software zu aktuell ist :-). Dazu mehr in einem nächsten Beitrag.

Urlaub auf Kreta

Wir haben ein paar sehr schöne Tage auf Europas südlichster Insel verbracht. Geile Landschaft, ein Top-Hotel und (überwiegend) tolles Wetter haben es geschafft, dass ich auch nach 8 Tagen Aufenthalt noch nicht das dringende Bedürfnis hatte, jetzt unbedingt nach Hause zu wollen. Von der großen Unruhe die uns hier immer vorgegaukelt wird, sind die Grienchen weit entfernt. In der Kleinstadt Agios Nikolaos in deren Nähe unser Hotel stand waren allerdings mehr Hammer und Sichel zu sehen als auf dem Roten Platz am Tag des Sieges 1985 ..

Fazit: Kreta ist eine Reise wert und hat für jeden etwas zu bieten – nicht nur den herrlichen Blick aus dem Hotelfenster!

Schon wieder Mai?

Ja jetzt ist es mir wieder passiert – gerade fleißig in Blogilo geschrieben, Datei geschlossen ohne zu speichern – Beitrag weg. Ist manchmal schon ärgerlich die eigene Schusseligkeit . Soll aber nicht als Ausrede dienen – gegen all meine guten Vorsätze habe ich nunmehr seit 2 Monaten nichts veröffentlicht. Die Welt wird mir verzeihen, ich bin nicht so begeistert von mir. Habe also wieder eine Menge aufzuarbeiten.

1. Die eigene Cloud – Fortsetzung

Das Thema beschäftigt mich im Moment erheblich. Geht es ja nicht nur darum die eigenen Daten sicher abzulegen und trotzdem von überall Zugriff darauf zu haben, sondern mittelfristig auch um eine Lösung für die Firma. Inzwischen zeichnet sich eine Entwicklung ab, die hoffen lässt, dass immer mehr „eigenverantwortliche“ Clouds entstehen und angeboten werden, also Lösungen für eigene Hardware und in eigener Verantwortung.

Mein letzter Test mit Teamdrive lief soweit ganz gut. Zuverlässig tat der Server seinen Dienst und nach der Umschiffung einiger Installationsprobleme, die dadurch bedingt waren, dass der Client nur in der 32bit-Variante zur Verfügung stand und bei mir fast ausschließlich 64bit-Betriebssysteme werkeln, funktionierte die Sache einwandfrei. Allerdings störten mich die Einschränkungen der freien Version – insbesondere die Begrenzung auf 10 GB Speicherplatz auf dem eigenen Server – erheblich. Also hieß es weiter suchen …

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