Urlaub in Südtirol – Passo di Giau

Blick vom Passo die Giau Richtung Norden

Auch der Dienstag bescherte uns herrlichen Sonnenschein. Hervorragende Fernsicht war zu erwarten, deshalb wählten wir den Giaupass als Ziel. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf die Dolomiten.

Die Wikipedia schreibt zum Passo die Giau:

Der Passo di Giau (buchensteinisch-ladinischJou de Giau, ampezzanisch-ladinisch El Jou) ist ein 2236 m s.l.m. hoher Gebirgspass in der italienischen Provinz Belluno. Von Cortina d’Ampezzo im Valle del Boiteführt er südöstlich des niedrigeren Falzarego in das Tal von Buchenstein (it. Livinallongo, lad. Fodom) und nach Selva di Cadore. Der südliche Anstieg von Selva di Cadore aus (Distanz zur Passhöhe 9,5 km bei 849 Höhenmetern) ist landschaftlich reizvoller als der Anstieg von Norden von Pocòl aus (Distanz zur Passhöhe 10,7 km bei 780 Höhenmetern), da dieser stärker bewaldet ist. Die durchschnittliche Steigung beträgt ca. 9,4 % (max. 14 %) auf der Südseite. Bei entsprechenden Wetterverhältnissen ist die Passstraße auch im Winter geöffnet.

Von der Passhöhe gibt es nach beiden Seiten schöne Panoramablicke, allerdings keine allzu lohnenden Wanderwege.

Die gewählte Strecke hatte den Nachteil, dass wir ein gutes Stück Weg 2x passieren mussten. Angesichts des zu erwartenden Verkehrschaos auf der SS49 allerdings verschmerzbar. Die Strasse Richtung Süden von Bruneck über St. Lorenzen nach Stern war deutlich weniger befahren.

Eine recht kurze, aber ausgesprochen schöne Tour. Insgesamt legten wir 160km zurück, auf der Passhöhe erreichten wir 2.233m den höchsten Punkt der Tour. Neben der landschaftlichen Schönheit hat der Pass mit seinen insgesamt 55 Kehren auch fahrerisch einiges zu bieten. Ein Highlight, dass man sich bei einer Dolomitentour nicht entgehen lassen sollte …

 

Urlaub Südtirol – Teil I

Picknick auf dem Plöckenpass

Dieser Beitrag entstand in wesentlichen Teilen noch in Südtirol, wurde aber erst heute (02.09.18) fertig gestellt.

Ja nun hat es uns doch erwischt. Nach 3 Tagen traumhaftem Wetter hier in Bruneck (Südtirol) ist es vorbei mit den Touren. Seit gestern haben wir (fast) Dauerregen, zwischendurch sogar kräftige Schauer. Die Wolken hängen tief in den Bergen und an gute Sicht ist gar nicht zu denken. Einige Unentwegte wagten gestern und heute immerhin eine kleine Tour. Angesichts der Vorhersagen für morgen (es wird wohl bis nach Bayern hin nicht trocken bleiben) widme ich mich deshalb dem ersten Teil des Tourberichtes.

In diesem Jahr vergass ich nicht, mit Hilfe der App MyTracks die Touren aufzuzeichnen und kann so ein paar statistische Informationen anfügen.

Nach der Anreise von Eisenberg  am Sonntag – die ca. 600 km wurden trotz einiger Staus und eher verhalten gutem Wetter recht schnell absolviert) – wurde nach dem Abladen der Motorräder das Hotel in Augenschein genommen. Die „Blitzburg“ erwies sich als gute Wahl, schöne Zimmer, freundliches Personal, moderate Preise. Alles wie man es erhofft und erwartet.

Am nächsten Tag – Montag dem 27.08. – wurde die erste Tour in Angriff genommen. Mit 8 Motorrädern machten wir uns auf den Weg und bis auf einige Schwierigkeiten wegen des hohen Verkehrsaufkommens auf der SS49 (und einem „kleinen Schlenker“ bei der Suche nach einer Tankstelle in Bruneck) lief alles gut. Kaum auf der österreichischen Seite angekommen, löste sich das empfundene Verkehrschaos auf. In Österreich führte uns der Weg über Silian, Kartitsch und Mauthen zum Plöckenpass. Der Plöckenpass gehört zu den leicht zu befahrenden, „moderaten“ Pässen. Nach einem kurzen Picknick auf der Passhöhe ging es über Rigolato und Sexten zurück nach Bruneck. Auch hier die letzten Kilometer auf der SS49.

Eine ruhige, schöne Tour bei herrlichem Wetter und bester Fernsicht. Die Gruppe harmonierte gut. Die Tourdaten: 255 km lang, 5h 13min in Bewegung (insgesamt 7h 22min), höchste erreichte Höhe 1.730 m). Obwohl MyTracks offiziell nicht mehr von Google unterstützt wird, war die Übertragung zu Google Maps kein Problem.

Um die Karte bei Google Maps direkt aufzurufen, einfach das Symbol oben rechts anklicken …

For the Ride – Triumph mal wieder

Während das eine oder andere Projekt der britischen Motorradschmiede hier auf dem Blog bereits erwähnt und dann wohl von Triumph eingestampft wurde, scheint es wieder einen aktuellen Versuch zu einem „Online-Magazin“ zu geben. Jedenfalls erhalte ich seit Mai wieder entsprechende Post über das Erscheinen einer neuen Ausgabe des „FOR THE RIDE“ genannten Webangebotes.

Die Themen sind vielfältig, konzentrieren sich – wie die gesamte Motorradwelt – auf die im Moment ausgesprochen angesagten Modellreihen. Vor allem Reiseenduros, und Bobber, Scrambler (wie die sogenannten Retrobike-Baureihen bei Triumph heissen). In einem der Artikel (wohl schon vom Februar) wird allerdings noch einmal die nagelneue Speed Triple 2018 vorgestellt, die ja einige Begierden in mir geweckt hat 😉 .

Der Artikel ist interessant, führt die Änderungen im Einzelnen auf und macht den Unterschied zwischen der „S“- und „RS“-Variante deutlich. Ich denke bereits intensiv über den Tausch meiner Speedy mit ihrer jüngeren Schwester nach – wohl in der Standardvariante, aber ganz sicher ist das noch nicht …

Aus dem Artikel:

Was gibt es Neues?

Die 2018er-Modelle der Speed Triple weisen 150 neue Motorteile auf und versprechen damit klarer, intelligenter und reaktionsschneller als ihre Vorgängerversionen zu sein. Bei den neuen Modellen wurde ein massives Motor-Upgrade vorgenommen. Sie verfügen jetzt über mehr Leistung und ein höheres Drehmoment, einen neuen TFT-Farbbildschirm, eine schlüssellose Zündung (RS-Modell), hinterleuchtete Bedienelemente am Lenker sowie über anspruchsvolle Aufhängungs- und Bremssysteme.

2018er Speed Triple RS (links) und S (rechts)

Bei genauerem Hinsehen …

Um es einfach auszudrücken: Es handelt sich um die leistungsstärkste und reaktionsschnellste Speed Triple aller Zeiten. Der Hubraum der Speed Triple bleibt mit 1050 cm³ unverändert, aber dank einer strömungsoptimierten Auspuffanlage (Arrow an der RS) und einer überarbeiteten Motorkonstruktion, die wesentlich drehfreudiger ist, bietet der Motor jetzt 150 PS bei 10.500 U/min. Die Aufhängung besteht aus einer vollständig einstellbaren Showa-Gabel- und -Federbein-Baugruppe an der S und einer Kombination aus Öhlins NIX30 USD-Gabeln und TTX36-Doppelrohr-Federbein für die RS.

Hochwertige Brembo-Bremsen ermöglichen eine enorme Bremsleistung und die neuen 10-Speichen-Räder mit Pirelli Diablo Supercorsa-Reifen runden die Verbesserungen bei der Fahrdynamik ab.

Zu den technischen Neuerungen zählen u. a. der TFT-Farbbildschirm, vier serienmäßige Fahrmodi sowie ein Rennstecken-Fahrmodus für die RS, ein Tempomat, beleuchtete Bedienelemente, in die Scheinwerfer integrierte Tagfahrleuchten und eine schlüssellose Zündung (nur bei der RS). Dann gibt es an der RS noch eine futuristisch anmutende ‚Trägheitsmesseinheit‘ (IMU), die den Schräglagenwinkel berechnet und das ABS-Verhalten sowie die Traktionskontrolle optimiert.

Im Moment allerdings bereite ich mich (und „Miss Sophie“) auf die bevorstehende Woche vor. Dem Sommercamp unseres Vereins folgt unmittelbar ein 6-Tagetour in die Dolomiten. Die Vorfreude ist riesig, wenn auch mit dem einen oder anderen Wermutstropfen versehen.

Hier der Link zum vollständigen Artikel.