Urlaub – Norwegen mit der AIDA

Ja ich kann es auch kaum glauben – in diesem Jahr also die erste Kreuzfahrt auf einer AIDA. Nach Norwegen. Der Albtraum schlechthin. Allerdings: alle meine Befürchtungen hinsichtlich Kreuzfahrt traten nicht ein. Weder Käptn’s Dinner noch Dresscode spielten irgendeine Rolle bei unserer Reise. Die Aidasol war mehr oder weniger lediglich ein schwimmendes Hotel und als solches nicht besser oder schlechter als die Hotels, die ich im Laufe der Jahre besucht habe. Der entscheidende Vorteil liegt in der Mobilität des „Hotels“ und die sich daraus ergebende Möglichkeit, jeden Tag an einem anderen Ort zu sein. Gut – all das habe ich auf einer Moppedtour auch (und für mich auch viel angenehmer 😉 ), aber erstmal ging es um meine Befürchtungen und Ängste.

Die Reise selbst war begeisternd. Weniger wegen der AIDA, da war alles ok – Grund war das Ziel unserer Reise: Norwegen. Wettertechnisch hatten wir großes Glück mit viel Sonnenschein und ohne Regen, so zeigte sich die Landschaft Norwegens von der besten Seite. Ein paar Impressionen findet ihr in der Galerie unten.

Fazit: ein paar schöne Tage auf einem netten Schiff, herrlichem Wetter und einer bombastischen Landschaft.

Multipolare Welt gegen Krieg

 

Angesichts der aktuellen Entwicklungen, sei es in Syrien oder in Venezuela, in Europa oder Asien, könnte einen der Mut verlassen. Die Angst sitzt tief, vor einem Krieg, der wohl der letzte in der Menschheitsgeschichte wäre …

Durch eine Mail des Freidenkerverbandes wurde ich aufmerksam auf den Appell „Multipolare Welt gegen Krieg“. Aus dem Inhalt:

Die aggressive Propaganda des Westens gegen Russland (und andere vermeintlichen Feinde) hat gefährliche, ja hysterische Ausmaße angenommen.

Die jüngsten Spannungen zwischen Russland und dem Vereinigten Königreich mit haltlosen Vorwürfen, der Kreml habe versucht, einen ehemaligen britischen Spion und dessen Tochter, beide russische Staatsangehörige, auf britischem Boden mit einem tödlichen Nervenkampfstoff zu töten, haben sich zu einer internationalen Krise entwickelt, die schwerste politische, wirtschaftliche und soziale Probleme und sogar militärische Konsequenzen auslösen könnte.

Trotz der Tatsache, dass die Untersuchung noch abgeschlossen werden muss, und keinerlei Beweise oder Motive für Russland vorliegen, diese provokative Handlung begangen zu haben, fährt eine internationale Allianz westlicher Regierungen, westlicher Mainstream-Medien, NGOs und anderer damit fort, die Lage durch Drohungen, Sanktionen und diplomatische Strafmaßnahmen immer weiter zu eskalieren, ohne dass ein Ende abzusehen wäre.

Diese auf unbewiesenden Beschuldigungen basierende Kampagne ist Teil eines vom Westen ausgehenden hybriden Informationskrieges nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen Syrien, China, den Iran, Venezuela, Nordkorea, Kuba und gegen andere Nationen, die es wagen, für ihre eigene Souveränität einzutreten.

Dieser hybride Krieg manifestiert sich in dramatischer Weise auch in Syrien, wo der Westen Russland wiederholt beschuldigt hat, der syrischen Regierung dabei zu helfen, „ihr eigenes Volk“ und „Zivilisten zu ermorden“, obwohl auch hierfür keine Beweise vorliegen. All dies wird benutzt, um weitere militärische Angriffe gegen dieses Land zu legitimieren. Die USA und Frankreich haben wiederholt mit Militärschlägen gedroht, falls erneut Giftgas in Syrien eingesetzt werden sollte. Russland und Syrien warnen ständig vor weiteren Giftgas-Provokationen und vor einem möglicherweise drohenden Angriff, vielleicht sogar auf den Regierungssitz in Damaskus.

Alles deutet auf eine choreographierte Kampagne hin, die sowohl Russland als auch Syrien als Schurkenstaaten und internationale Parias verunglimpfen soll.

Den gesamten Appell und die Möglichkeit zur Unterstützung findet ihr auf dieser Webseite!

Saisonbeginn erfroren – Speedy bereit

Nun haben wir ja schon April, aber das Motorradwetter lässt auf sich warten. Die Speedy ist bereit: obligatorischer Frühlingscheck gemacht, Batterie auf Leistung gebracht, ein wenig aufgehübscht … fertig.

Der Putzeimer noch in Reichweite …

Das Wetter hingegen schlägt weiter Kapriolen. Der Tiefpunkt bisher war das dichte Schneetreiben am Samstag und die Kälte am gestrigen Ostersonntag. Die traditionelle Karfreitagausfahrt des Motorradvereins fiel wie des öfteren in den letzten Jahren aus … Das bevorzugte Ziel dieser Ausfahrt – Torfhaus im Harz – hat seit der Totalbebauung in den letzten Jahren ohnehin sehr an Charme verloren. Trotzdem – Speedy 1 und Speedy 2 scharren mit den Hufen, genau wie ihre Fahrer 😉 …

Das Jahr wird ohnehin ein wenig ruhiger, eine ganz große Tour wie in den vergangenen Jahren ist nicht geplant. Stattdessen eine kurze Woche mit dem Verein in die Dolomiten und ansonsten „Alternativurlaub“. Trotzdem denke ich, werden wieder einige Kilometer auf die Uhr kommen.

In diesem Sinne – ich wünsche allen Bikern eine tolle, erlebnisreiche und unfallfreie Saison 2018!