Nachdenken

Wieder sind einige Tage (Wochen) vergangen, dass ich mich hier geäußert habe. Neben der Erkenntnis, lediglich partiell „wirksam“ zu sein, kam wieder einmal das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit hinzu. Zu wenig Wissen, zu wenig zum Nachdenken.

Natürlich kann man jede Emotion, jedes Gefühl, hier darstellen, erreicht auf diese Art und Weise auch eine hohe „Schlagzahl“ bei der Veröffentlichung. Aber so ganz entspricht das genau nicht meinem Anspruch …

Die „Welt“ scheint zu verworren (im Moment), um ständig eigene Gedanken zu veröffentlichen. Nicht einmal das eigene Nachdenken, eigene Schlussfolgerungen sind von Bestand. Im Gegenteil – gerade scheinbar Verstandenes wird bereits Stunden später ad absurdum geführt und der Erkenntnisprozess beginnt von vorn.

Gedanken die nicht in die Öffentlichkeit dieses Blogs gehören notiere ich seit Monaten in einem „Tagebuch“. Die Möglichkeit „außerhalb der Öffentlichkeit“ Gedanken zu formulieren – nicht immer bis zum Ende gedacht, unausgegoren, zu persönlich – reizt und führt teilweise zu einer Parallelwelt der Emotion, des Nachdenkens und Interpretation der Ereignisse.

Interessant einerseits, gefährlich auf der anderen Seite. Gefährlich weil zu viel offenbarend, aufzeigend, deprimierend die gewonnenen Erkenntnisse des eigenen Nicht-Verstehens …

Interessant wiederum – aus dem Freudschen Blickwinkel – erkennend die Struktur des eigenen Denkens. Nachdenken …

Interessant, dass trotz meiner wieder einmal vorhandenen Schreib-Blockade – denn genau darum handelt es sich hier – die Zugriffszahlen auf meinen Blog nicht abnehmen. 3 Wochen keine neuen Artikel und trotzdem fast konstante Zugriffszahlen …

Ich danke meinen treuen Lesern, hoffe auf Verzeihen bezüglich meines Nachdenkens und der Schreibblockade, „fühle“ aber Widerstand gegen die Politisierung dieses Web-Logs …

Nun gut – wieder einmal viel zu persönlich, zu emotional, zu wenig differenziert – hier bin ich wieder und hoffe, unabhängig vom Thema und der politischen „Agenda“, es gelingt mit diesem kleinen Blog zum Denken – ja zum Nachdenken – zu animieren.

Bis demnächst mit diversen Themen, weitab von den Welten eines IT-Junkies …

Und mein SEO-Programm kritisiert mich gerade 😉 …

US-Zerstörer kollidiert mit …

 

Im Juni, als sich ein ähnlicher Vorfall ereignete, liess mich die Meldung relaiv kalt. Kann vorkommen meinte ich und beschäftigte mich nicht weiter mit dem Thema. Die Meldung vom gestrigen Montag allerdings weckte mein Interesse: zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen kollidierte ein US-Zerstörer mit einem Frachter, dieses Mal sogar mit einem Tanker. Wieder gab es Tote und die USS „John McCain“ wurde erheblich beschädigt. Wie bereits das Schwesterschiff, die USS „Fitzgerald“, wurde der Zerstörer seitlich gerammt und dieser Rammstoss riss ein sehr großes Loch in die Bordwand des Schiffes.

Da ich kein großer Marineexperte bin, habe ich ein wenig recherchiert. Beide US-Zerstörer gehören zur Arleigh-Burke-Klasse, recht modernen Schiffen mit dem Anspruch, für sehr verschiedene Aufgaben einsetzbar zu sein. Hauptbewaffnung sind Lenkwaffen, also gelenkte Raketen zur Bekämpfung von Luft-, See- und Landzielen (letztere also Cruise Missiles). Die beiden Schiffe die im April den „Vergeltungsschlag“ der USA gegen Syrien führten, gehören zur selben Klasse.

Um die vielfältigen Aufgabenstellungen meistern zu können verfügen die US-Zerstörer über leistungsfähige Feuerleit- und Radarsysteme. Am Ende bleibt nur ein Fazit: beide Zerstörer gehören keineswegs zum alten Eisen, bilden vielmehr zusammen mit den 62 anderen Schiffen ihrer Klasse das Rückgrat der US-Navy, die insgesamt inklusive Versorgungsschiffen über etwa 300 Einheiten verfügt.

Mit einer Verdrängung von 8.300 bis zu 9.200 BRT – je nach Spezifikation – sind es auch keine „Äppelkähne“, sondern Schiffe durchaus respektabler Größe (zum Vergleich: die Fregatten der Sachsen-Klasse im Bestand der Bundesmarine haben eine Verdrängung von 5.800 BRT).

Ich glaube nicht an einem Zufall der beiden Ereignisse. Relativ langsame, relativ unbewegliche Frachtschiffe rammen zufällig ein modernes Kampfschiff, vollgestopft mit Elektronik und Waffen, praktisch permanent gefechtsbereit? In meinen Augen klingt das alles andere als glaubhaft …

Entweder werden solche Schiffe nur von Idioten bemannt und geführt, oder die hochgelobte, „der ganzen Welt überlegene“ Waffentechnik – inklusive der Feuerleit- und Radarsysteme des AEGIS-Systems – der USA ist keinen Pfifferling wert.

Wie ernst die USA den erneuten Vorfall nehmen, zeigt die „Einstellung sämtlicher Operationen“ der US-Navy für – vorerst – 1 Tag …

Unantastbar – Leben Lieben Leiden

So sieht es aus, das Cover des gestern angekündigten neuen Albums von Unantastbar. Erscheinungsdatum ist der 12.01.2018. Eine Singleauskopplung gibt es (leider) nicht. 

Bleibt also nichts anderes, als einen älteren Titel einzustellen 😉 . 

 Aufgewachsen in einem Wohlstandsland
Von Anfang an behütet und anerkannt
Die Ziele hoch und schon vorgegeben
Alles was zählt ist nach ihnen streben
Gegen den Strom schwimmst du nicht lange mit
Warum nicht komfortabel im Gleichschritt
Sei lieber still und halt die Hand auf
Meine Antwort war der Mittelfinger und ich sagte „Scheiss drauf“

Mit voller Kraft gegen die Wand gerannt
Schmerz vergessen, zum Scheitern nicht verdammt
Besser Deinen Weg alleine gehen
Als dich ständig nach anderen umzudrehen
Die Welt braucht Stärke und Rückgrat
Angst und Feigheit geben sich den Handschlag
Lieber reden, immer wieder reden
Als durch Taten Dinge zu bewegen

Ich stehe auf und erhebe meine Stimme
Ich erhebe meine Stimme
Gegen das was hier passiert – auf dieser Welt
Ich stehe hinter meinen Werten
Da kann kommen was will
Wo Recht zu Unrecht wird, bin ich nicht länger still