G 20 – Die andere Realität

„Die andere Realität“ ist der Titel eines Artikels von Peter Mann auf rubikon.news. Anders als in den Massenmedien von „Blöd“ bis ARD reduziert er die Demonstrationen rund um den G 20 – Gipfel nicht auf die Krawalle, den harten Polizeieinsatz und die Bilder von brennenden Autos und geplünderten Geschäften.

Die Demonstration „Welcome to Hell“ am 6. Juli auf dem Fischmarkt war vom Anwalt der Roten Flora Andreas Beuth angemeldet und von der Stadt genehmigt worden. Beuth bekannte sich auf der Pressekonferenz des FCMC zur Gewaltfreiheit der Veranstaltung. Diese Anti G20 Demo auf dem Fischmarkt verlief bei bestem Wetter und zu Beginn ausgesprochen entspannt, aber klar positioniert. Redner sprachen zu den über 10.000 Teilnehmern, bekannte Bands der linken Szene traten auf.

Um zum Veranstaltungsort zu gelangen, passierte ich rechts und links der Straße bereits zahlreiche, einsatzbereite Polizeieinheiten.

Die Veranstaltung formierte sich dann zum genehmigten Demonstrationszug, an deren Spitze sich der „Schwarze Block“ mit Transparenten aufstellte. Ihre Vermummung wurde nach Verhandlungen mit der Polizei abgelegt. Die Polizei rückte trotzdem sofort mit massivem Aufgebot und mit unverhältnismäßiger Gewalt u.a. mit Wasserwerfern, Schlagstockeinsatz und Räumpanzern gegen die – jetzt unvermummten – Demoteilnehmer vor.

Aus dem Artikel

Kaum ein Wort in den Massenmedien von der friedlichen Großdemonstration mit geschätzten 80.000 Teilnehmern am Samstag, stattdessen immer wieder Berichterstattung über ein paar Hundert Randalierer, die man trotz eines Aufgebotes von 20.000 Polizisten nicht in den Griff bekommen wollte hat …

Wieder einmal ein lesenswerter Artikel auf Rubikon …

Planungen – Motorrad 2017

Miss Sophie am Bernina 2016

 

Immer noch wenige neue Artikel hier im Blog. Neben dem Job, der im Moment viel Beschäftigung bietet, nehmen die Planungen für die sommerliche  Tour mit dem Motorrad langsam Gestalt an. Kein Wunder denn am Freitag ist bereit Ultimo und Samstag oder Sonntag soll es schon losgehen.

Geplant haben wir nach dem großen Erfolg der Motorradtour 2016 eine zumindest anfänglich ähnliche Strecke. Ausgangspunkt wird wiederum das Südufer (also die französische Seite) des Genfer Sees sein. Ein paar Kilometer wollen wir der „Route de Grand Alpes“ folgen, dann aber – vorbei am Mont Blanc – durch das Aostatal nach Italien fahren. Über Pavia geht es dann an die ligurische Küste, anschließend Richtung Westen über die Apenninen an die Adria und über Venetien und Südtirol über Österreich schließlich wieder nach Deutschland. Alles in Allem wieder um die 4.500 Kilometer, natürlich auch in .diesem Jahr kein Hotel gebucht. Im letzten Jahr haben wir damit ja durchaus gute Erfahrungen gemacht

Die geplante Strecke brachte mich dazu nunmehr doch ein Motorrad-Navi anzuschaffen. Es wurde am Ende dann doch ein TomTom Rider. Garmin hatte mich vor Jahren nicht wirklich überzeugt und die Kritiken im Netz waren durchaus positiv. Allerdings traf mich wieder die Strafe des Linux-Users: das Planungsprogramm für den Rechner gibt es natürlich nur für Windows und Mac. Wird wohl der Reserverechner aus der Firma morgen Abend mal bei mir zu Hause im Einsatz sein …

Meine „Miss Sophie“ ist bestens auf die Reise vorbereitet, H.’s Speedy braucht noch einen neuen Hinterreifen. Die Halterung für’s Navi ist verbaut, Gepäck weitestgehendst vorbereitet, Werkzeug inklusive …

Es wird Zeit das es los geht, denn einerseits liegt der letzte Urlaub 5 Monate zurück und andererseits bin ich selbst seit Pfingsten nicht mehr auf 2 Rädern unterwegs gewesen. Wir haben zwischen 10 und 14 Tagen für die diesjährige Motorradtour veranschlagt.

Der Blog wird wohl auch in den kommenden Wochen nicht die allererste Geige in meinem Leben spielen. In diesem Jahr habe ich mir allerdings vorgenommen, zumindest die Reiseberichte zu veröffentlichen. Vielleicht gelingt es ja sogar, das Ultrabook mit auf die Reise zu nehmen. Hier bin ich aber noch skeptisch wegen des beschränkten Gepäcks …

Syrien und ein siebenjähriges Mädchen

Wochenlang wurden wir mit der herzzerreissenden Story eines siebenjährigen Mädchens aus Syrien bombardiert, die angeblich per Twitter ihre Geschichte des Krieges  erzählte.

Die offizielle Bana-Alabed-Story besagt unter anderem, dass ein siebenjähriges arabischsprachiges Mädchen aus Ostaleppo in gutem Englisch gegen die Angriffe der bösen Syrer und Russen twittert. In den Bombennächten lese Bana die englischsprachigen Harry-Potter-Romane, die J. K. Rowling ihr als E-Books über das Internet zukommen ließ. Ihr Papa arbeite bei der Stadtverwaltung und ihre Mama helfe ihr beim Twittern. Sie benutzt ausgefeilte Hashtags wie #HolocaustAleppo, um für ein Ende des Angriffs der syrischen und russischen Armee zu „werben“. Seit der Rückeroberung von Aleppo durch die syrische Regierung lebt Bana in der Türkei und im Oktober 2017 soll Manchester-United-Fan Bana ein selbstgeschriebenes Buch veröffentlichen.

Das Zitat stammt aus einem Artikel von Jens Bernert auf rubikon.news. Ich hatte ja bereits meine Zweifel über die Authentizität des Twitter-Accounts jenes Mädchens hier im Blog geäußert. Tatsächlich handelt es sich wohl um einen propagandistischen Coup aus den Giftküchen des britischen Geheimdienstes. Bernert führt in seinem Artikel zahlreiche Indizien für diese Vermutung auf, zeigt die Widersprüche in der „Berichterstattung“ der westlichen Medien zum Thema auf.

Vor allem wird (auch) an diesem Beispiel deutlich, dass „unsere“ Massenmedien ihren Auftrag zur propagandistischen Kriegsvorbereitung sehr ernst nehmen, so ernst, dass nicht einmal auf die Verbreitung solch offensichtlicher Propagandacoups verzichtet wird …