Nextcloud 16.0.5 – Update

Nextcloud bringt kurz vor der Veröffentlichung eines Majorreleases – fast schon traditionell – ein Update der letzten beiden Releases heraus. Nextcloud 16 wird auf Version 16.0.5 und Nextcloud 15 auf 15.0.12 gehoben. Die 17er Version liegt bereits als Releasekandidat 2 vor, lange wird es also bis zur Veröffentlichung nicht mehr dauern.

Das von mir durchgeführte Update auf 16.0.5 brachte wieder eine kleine Überraschung: wie bereits im Februar auf dem Blog beschrieben, funktionierte das Update über die Weboberfläche nicht. Der Start der Aktualisierung von der Konsole gelang ohne Schwierigkeiten. Warum das nun wieder so ist erschließt sich mir nicht. Im übrigen habe ich nunmehr auch meinem Debianserver das Paket sudo gegönnt (per apt-get nachinstalliert), weil mir die „Handstände“ zur nachfolgenden Rechtevergabe zu umständlich waren.

Die aktuellen Änderungen bei den o. a. Versionen findet ihr wie immer in der Changelog, ein kurzer Blogbeitrag zu den Updates existiert ebenfalls …

Quo vadis, Greta?

Die Hype um Greta Thunberg erreicht hysterische Ausmaße. Die Mächtigen dieser Erde empfangen sie und lassen sich gehörig den Kopf waschen, lauschen inbrünstig ihren Reden und überschütten die 16jährige mit Preisen. Bei mir persönlich ruft all das vor allem Eines aus – Unbehagen. Und Misstrauen.

Es ist kaum möglich sich den medialen Darstellungen zu entziehen und obwohl ich der Show bisher weitgehend ausweichen konnte, wurde ich mit dem bisherigen Meisterstück der kleinen Schwedin doch konfrontiert. Der Auftritt vor der UN versetzte mich in Erstaunen, denn was Greta dort präsentierte war Meilen entfernt von dem, was ich von einer 16jährigen erwartet hatte. Perfekt vorbereitet, jede Interpunktion genauestens gesetzt (und eingesetzt). Eine perfekte Rede. Für mich wirkte das alles zu glatt, zu perfekt.

Die Apologeten des Klimawandels werden mir hier wohl Oberflächlichkeit und einer Diskussion ad hominem vorwerfen, doch mir geht es bei diesem Auftritt ähnlich wie beim Mädchen aus Aleppo, die in perfektem Englisch aus der umkämpften Stadt twitterte: Zweifel an der Authentizität sind das stärkste der Gefühle, die sich da entwickeln.

Eine inhaltliche Auseinandersetzung will (und kann) ich hier nicht führen. Das machen andere besser und mit fundierterem Wissen. Ich empfehle z. B. den Vortrag des emirierten Professors Kirstein.

Interessant u.a. die vorgenommene Unterscheidung zwischen Klimatologen und „Klimawissenschaftlern“ …

Die Rede Greta Thunbergs bei der UN veranlasste Frank W. Haubold dazu, einen offenen Brief an die Schwedin zu veröffentlichen, der mich zu dem vorliegenden Artikel inspirierte.

Du hast erst dieser Tage in New York eine Rede gehalten, die man wohlwollend als „sehr emotional“ oder weniger freundlich als „hysterisch und anmaßend“ beschreiben könnte. Ich weiß nicht, ob Du den Text selbst entworfen hast, aber das spielt letztlich auch keine Rolle, denn indem Du ihn vorgetragen hast, ist er untrennbar mit Deinem Namen und Deiner Person verbunden. Du sagtest eingangs: „Das hier ist alles falsch, ich sollte hier nicht sein, ich sollte zurück in der Schule sein auf der anderen Seite des Ozeans…“.

Das ist richtig, aber aus ganz anderen Gründen, als Du sie benennst, denn Du solltest tatsächlich besser wieder zur Schule gehen, nicht nur wegen des dort vermittelten Wissens, sondern auch um nicht noch tiefer in den Abgrund aus falschen Gewissheiten, Zwangsvorstellungen, Selbstüberhöhung und Sendungsbewusstsein zu geraten, der dich anderenfalls nie wieder freigeben wird.

Zitat aus dem Brief

Der ganze Brief findet sich bei Geolitico, eine der Webseiten die abseits des Mainstream versuchen zu informieren.