Skripal – die spinnen die Briten

Natürlich nicht nur die Briten, gleich noch USA und Satrapen dazu gesetzt. Nichts aber auch gar nichts ist blödsinnig genug, um den „versuchten Mord“ am Herrn Skripal den „bösen“ Russen, am besten Putin persönlich in die Schuhe zu schieben.

Es ist erschreckend wie an der Eskalationsschraube gedreht wird. Vorerst vor allem verbal und auf „diplomatischer“ Ebene. Wie gefährlich, ja geradezu dramatisch diese Spirale ist, zeigt sich in den Reaktionen Russlands. Ich kann mich in meinem bisherigen Leben (mehr als ein halbes Jahrhundert inzwischen) nicht an so deutliche Warnungen aus Moskau erinnern wie man sie im Moment  z.B. von Aussenminister Lawrow oder Verteidigungsminister Shugoij zu hören bekommt.

Wie widersinnig die „Argumentationen“ der Politik auch sein mögen, die sich selbst als „4. Staatsgewalt“ feiernde Journaille dreht fleißig mit an der Eskalationsspirale . Beispiele für die geistigen Pirouetten die da vollzogen werden, dokumentierte heute die Seite augenaufunddurch.net

Ich konnte es mir einfach nicht verkneifen …

Am Schluss ein Link  zur Erklärung des Sachverhalts durch die russische Botschaft, die zeigt, wie seriöse, sachliche Stellungsnahmen aussehen … 

Russische Botschaft zu Skripal

Nextcloud 13 – kein Import von VCF möglich

Das überraschte mich nun doch ein wenig: als ich gestern einen neuen User meiner Nextcloud-Installation hinzufügte, konnte ich nur unter Mühe ein Adressbuch für den User erstellen, der Import einer VCF-Datei funktionierte gar nicht. Lediglich ein rotierender Kreis war im Webinterface zu sehen und der Fortschrittsbalken des Imports blieb konsequent bei 0%. Natürlich musste gestern Abend alles schnell gehen, für Ursachenforschung blieb keine Zeit.

Heute ein wenig recherchiert und natürlich fand sich schnell die Ursache: das „alte Android-Handy erzeugt seine VCF-Datei in Version 2.1, Nextcloud (ab Version 10.0.2) verlangt VCF ab Version 3.0. Na ja eigentlich nicht Nextcloud sondern die Contacts-App. Um einen reibungslosen Import der Kontaktdaten reichte es schon, die Versionsinformation in der VCF-Datei auf 3.0 zu setzen (öffnen der Datei mit einem Editor der Wahl und 2.1 durch 3.0 Suchen und Ersetzen).

Das war allerdings nur die halbe Problemlösung, denn nunmehr wurden zwar die meisten Kontakte importiert, aber eine gewisse Anzahl eben nicht. Lapidarer Kommentar der Nextcloud-Weboberfläche war „Import nicht möglich“.

Also wieder die VCF mit einem Editor geöffnet und dabei stiess ich auf einige seltsame Datensätze:

N;CHARSET=UTF-8;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:=4B=72=C3=BC=67=65=72;=48=69=6C=6D=61=72;;;
FN;CHARSET=UTF-8;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:=48=69=6C=6D=61=72=20=4B=72=C3=BC=67=65=73

N steht hier z.B. für Name, irgendein Problem mit dem angegebenen Zeichensatz (UTF-8) offensichtlich. Beim Vergleich der Daten (der richtig gespeicherten Telefonnummern) stellte ich fest, dass es sich bei den problematischen Datensätzen um solche mit Umlauten handelte – also Kontakte die ä, ö, ü oder ß enthielten.  Da die Anzahl der Datensätze überschaubar – 15 wenn ich mich recht erinnere – und die Referenzdaten unkodiert in Reichweite waren, änderte ich die Datensätze von Hand, ersetzte also die Umlaute durch phonetische Schreibweisen (also ae, oe usw.). Mit diesen Änderungen funktionierte der Import nunmehr reibungslos.

Das beschriebene Problem wird wohl nicht so schnell wieder auftreten – auch Android erzeugt inzwischen VCF-Exportdateien in Version 3.0 – aber das beschriebene Workaround führt vielleicht bei ähnlich gelagerten Problemen zu richtigen Lösungsansätzen …