Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert? – Prof. Mausfeld

Bereits am 01.05.2017 hielt Prof. Mausfeld einen weiteren interessanten, ja brisanten Vortrag in München. Thema: „Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert?“.

Das Video ist wieder einmal sehr lang, ca. 1:45 Stunden. Bisher habe ich noch kein Transkript des Vortrages gefunden, deshalb auch hier zunächst das Video …

 

 

Macht ist die Befähigung, über die Dinge zu befinden, über die nicht entschieden werden soll.

Prof. Mausfeld in seinem Vortrag

Nextcloud-Client als AppImage

Bisher verließ ich mich ja auf ein Ubuntu-ppa um den Nextcloud-Client auf meinen Linux-Systemen nutzen zu können. Eine kurze Mitteilung auf den News-Seiten von Nextcloud brachte mir eine neue Variante nahe: der Nextcloud-Client für Linux als „AppImage“.

Ehrlich gesagt, konnte ich mit dem Begriff AppImage wenig anfangen. Es handelt sich dabei um ein geniales Projekt, das Entwickler dabei unterstützt, distributionsunabhängige Versionen ihrer Apps zu erstellen, die dann per „Klick“ auf jeder beliebigen Linux-Distribution gestartet werden können.

Auf seinem Blog nun machte rullzer auf das Projekt aufmerksam und stellt nunmehr ein AppImage der neuesten Beta des Nextcloud-Clients zur Verfügung. Wie in seinem Beitrag beschrieben genügen tatsächlich die von ihm genannten 3 Schritte, um seine Variante des Clients zu nutzen:

  1. Download des AppImages 
  2. Als Eigenschaft executable (ausführbar) hinzufügen
  3. Ausführen

Nach dem Start des Programms meldet sich der Client mit der entsprechenden Versionsnummer.

Ein bißchen Handarbeit „für die Schönheit“ ist dann noch nötig um die Verknüpfung im KDE-Menu und den Autostart anzupassen – falls gewünscht.

Für meinen Teil eine richtige Entwicklung, die auch die Arbeit bei Nextcloud erleichtert, entfällt doch die Notwendigkeit der Anpassung von verschieden Paketen für die unterschiedlichen Linux-Distributionen.

Nextcloud 12 und PHP Opcache

Gestern „überraschte“ mich Nextcloud mit einer Meldung in der Administrationsumgebung:

Ein wenig Recherche und es wurde Licht im Dunkeln: seit Nextcloud 12 wird nunmehr auch das PHP-eigene OPCache verwendet. Sinn der Sache ist es, die Auführung der PHP-Skripte zu beschleunigen. Geschwindigkeitssteigerungen von bis zu 50% werden versprochen.

Die o.a. Einträge werden direkt in der php.ini vorgenommen. Mit dem Editor der Wahl die Datei öffnen:

sudo vim /etc/php/7.0/apache2/php.ini

Am Ende der Datei die Einträge einfügen

; Nextcloud Opcache settings
opcache.enable=1
opcache.enable_cli=1
opcache.interned_strings_buffer=8
opcache.max_accelerated_files=10000
opcache.memory_consumption=128
opcache.save_comments=1
opcache.revalidate_freq=1

Datei speichern und den Apache neu starten:

sudo service apache2 restart

Nach Aktualisierung des Browsers verschwindet die „Fehlermeldung“ und die „Sicherheits- und Einrichtungswarnungen“ vermelden ein lapidares „Alle Überprüfungen bestanden“.