Rubikon.news zu Syrien

Ich lese bereits seit einigen Wochen interessiert die Beiträge auf Rubikon.news -Magazin für kritische Masse. Das ist der offizielle Name dieses recht neuen Internetportals. Sich:  selbst vorstellend deklarieren die Macher:

Möge dieses unser Arsenal dazu beitragen, das Zeitalter der Kriege, des Elends und der „schöpferischen Zerstörung“ zugunsten einer extremen Minderheit zu beenden; die verkrusteten Strukturen zu sprengen, die längst keine „Ordnung“ mehr herstellen; die drängenden Probleme unserer Spezies zielführend anzugehen; endlich demokratische Verhältnisse zu schaffen, wo längst keine mehr zu finden sind.

So ist unser Rubikon denn keine weitere Publikation, die lediglich Kritik vorträgt und „Empörungen aufeinanderstapelt“ (Rainer Mausfeld). Im Rubikon sammelt sich die kritische Masse, die erforderlich ist, um tatsächliche Veränderungen herbeizuführen.

Autoren sind z.B. Daniele Ganser u.a. bekannte Personen, die eine andere Sicht auf die Dinge ermöglichen, Informationen ausserhalb des Mainstreams liefern und auf die Verfälschungen und offene Lügen in den Massenmedien aufmerksam machen. Als Kostproben möchte ich an dieser Stelle auf zwei Artikel aufmerksam machen.

 

Bombenstimmung im Imperium“ nennt Daniele Ganser seinen Beitrag in dem er auf Völkerrechtsverletzungen der USA aufmerksam macht. Wieviele Länder wurden 2016 durch die USA bombardiert?

Ein weiterer sehr interessanter Artikel beschäftigt sich mit dem Krieg in Syrien. Ein Hamburger hielt sich als Privatperson zwischen Dezember 2016 und Januar 2017 in Syrien auf. Er gab Katrin McClean ein Interview und schildert seine Eindrücke.

Zum Beispiel wurden 2011 in deutschen Medien Massendemonstrationen in Syrien gezeigt, wo man von Hunderttausenden Demonstranten gegen Präsident Al Assad sprach. Zeitgleich zeigte man eine kleine Gruppe von Demonstranten und behauptete, diese wären die letzten Al Assad – Getreuen, die sich zu einer „Gegendemo“ zusammen gefunden hätten.

Meine Freunde in Syrien wiesen mich via Internet darauf hin, mir die Fahnen der Demonstranten anzuschauen und erklärten mir, welche die der syrischen Regierung und welche die der sogenannten „Opposition“ ist. Mit diesem Wissen erkennt man sehr schnell, dass hiesige Medien das genaue Gegenteil der Wahrheit verbreitet haben, in der dreisten Annahme, dass den wenigsten „Medien- Konsumenten“ der Unterschied beider Fahnen geläufig ist. Dem war aber nicht so. Eine Programmbeschwerde wies die ARD auf diese offensichtliche Tatsachenverdrehung hin. Daraufhin wurde eine einmalige kurze Entschuldigung gesendet und entsprechende Beiträge aus den Mediatheken genommen. Man findet aber noch heute Beispiele solcher Falschbehauptungen in diversen westlichen Medien.

Für mich ein sehr interessanter Beitrag. Ihr findet ihn unter dem Titel „Der unsichtbare Krieg“ auf rubikon.news.

 

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