Office 365 lokal installieren

Ich bin kein Freund der Programme der großen Firma aus Redmond. Allerdings ist nun im Hause beschlossen worden, dass wir nach einem Versuch mit LibreOffice zu Microsofts Office zurückkehren. Aus Kostengründen entschied man sich für Office365, d.h. die Onlineversion der Programmsuite. Tatsächlich bietet die Onlineversion einige Vorteile gegenüber dem „klassischen“ Office:

  • die Lizenzen werden dem User erteilt, d.h. im konkreten Fall, dass der entsprechende Nutzer das Programm auf 5 verschiedenen Geräten installieren darf. So sind Installationen auf dem PC, Notebook, Smartphone usw. möglich.
  • Im Abo sind alle Updates usw. enthalten. So wird auch das gegen Ende des Jahres erwartete Upgrade auf die nächste Version ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung gestellt
  • die Anschaffungskosten liegen deutlich unter dem Preis (jedenfalls für Firmen) einer Beschaffung der neuesten Office-Version. In unserem Fall wird es ca. 6 Jahre dauern, um die entsprechenden Kosten zu erreichen

Voraussetzung für diesen Schritt war allerdings, dass auch Office365 lokal auf den Arbeitsstationen zu installieren ist. Grundsätzlich funktioniert das auch, allerdings ist es dazu erforderlich, dass der entsprechende Nutzer ein Konto bei Microsoft anlegt um dann per „OneClick“-Installation eine webbasierte Installation durchzuführen. In der Firma bei 54 Installationen nicht machbar, zumal einige der Rechner sich auf unseren Bohranlagen befinden, an das Internet per Mobilfunk gebunden. Bei dieser Installationsart gibt es auch keine Möglichkeit, die zu installierenden Anwendungen auszuwählen, d.h. es werden einfach alle im Paket enthaltenen Anwendungen installiert. Ebenfalls eine vollständig überflüssiges „Feature“. Wir setzen z.B. nicht Outlook als Mailclient ein sondern Groupwise, daran wird sich auch nichts ändern …

Die Lösung findet sich dann im Technet von Microsoft: mit Hilfe des Office 365 Deployment Tools lassen sich Installationsdateien herunter laden und eine angepasste Installation durchführen. Man muss sich ein wenig mit der zu verwendenden configuration.xml beschäftigen, aber am Ende ist das kein allzu großes Problem …

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