Kenneth G. Eade – Obamas Russisches Roulette

Wahrscheinlich weiß ich mehr über Russland als die meisten Amerikaner. Da ich mit einer russischen Bürgerin verheiratet bin, hatte ich das Vergnügen, das „Reich des Bösen“ bei vielen Gelegenheiten zu besuchen. Die Auswirkungen der derzeitigen internationalen Sanktionen waren für mich ein Segen, weil meine US-Dollars die doppelte Kaufkraft haben wie hier. Es wundert mich, dass ich nie, nicht ein einziges Mal, über die laufenden Bemühungen unseres Friedensnobelpreisträgers und kriegsgeilen Präsidenten und der Neokonservativen, Kriegstreiber und Erdölkönige, in deren Taschen er steckt, die Ukraine zu destabilisieren und eine entscheidende Machtprobe mit Russland zu erzwingen, befragt worden bin.

Russlands geopolitische Interessen in der Ukraine sind sehr klar und reichen Jahrhunderte zurück, weit hinter die Sowjetunion. Die Gefahr einer russischen Invasion und Übernahme der Ukraine ist lächerlich. Hätte man gewollt, wäre diese schon längst erfolgt, ohne viel Trara und mit wenig oder gar keinem Widerstand. Die Annektierung der Krim war das logische Resultat des von Washington getragenen Staatsstreichs gegen die ukrainische Regierung. Auf der Krim liegt der strategische gelegene russische Marinehafen im Schwarzen Meer, in Sevastopol, einer Stadt,die vom russischen Kaiserreich 1783 errichtet wurde, noch vor der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika. Diese Marinebasis bildet den Schlüssel für Russlands Zugang zum Schwarzen Meer. Die derzeitige Marinebasis war vor der Angliederung der Krim an Russland von Russland von der ukrainischen Regierung gepachtet worden. Mit Ausnahme der Krim hat Russland kein Interesse an einer Angliederung der Ukraine, eines relativ armen Landes, das nur eine weitere Belastung für Russlands bereits schwer belastetes System der sozialen Wohlfahrt bilden würde. „Kenneth G. Eade – Obamas Russisches Roulette“ weiterlesen

Lichtblick – Haudegen

Politischer und wie immer mit einem ordentlich Schuss Pathos, ansonsten typisch Sven und Hagen  – so hört sich das neue Album von Haudegen an. Für mich tatsächlich ein Lichtblick …

 

 

Zitat des Tages – Sarah Wagenknecht

Sahra-Wagenknecht

 

Die wirklich teuren Flüchtlinge, das sind nicht die, die vor Krieg und Terror fliehen. Die wirklich teuren, das sind die Steuerflüchtlinge, das sind die Konzerne und reichsten Familien, die mit tausend Tricks die öffentliche Hand in Deutschland jedes Jahr um bis zu 100 Milliarden Euro prellen. Sorgen Sie für eine ordentliche Besteuerung der großen Vermögen und machen Sie die Grenzen dicht für Steuerflüchtlinge, statt die Kosten für die Integration ausgerechnet auf den Teil der Bevölkerung abzuwälzen, der durch Ihre Politik schon in den letzten Jahren ständig an Wohlstand verloren hat. Nur wenn das Gefühl, es geht bei uns gerecht zu, sich wieder einstellt, nur dann werden »wir es schaffen«, die Integration zu leisten und die Willkommenskultur zu erhalten.

Sarah Wagenknecht in der Bundestagsdebatte am 24.09.15 (ganze Rede auf ihrer Webseite)