Russland – Terra incognita?

Wer den Berichten der gesamtdeutschen Maulhuren folgt, hört von einem Russland, dass unter den Sanktionen der EU und der US, dem niedrigen Ölpreis und der Knute Putins stöhnt. Wer sich irgendwann einmal mit der Geschichte des Riesenreichs beschäftigte, entwickelt so seine Zweifel ob der Wahrhaftigkeit solcher Äußerungen …

Schön, dass man realistischere Stimmen – quasi Augenzeugen – im Internet findet. Heute Gert Ewan Ungar, gestern die Pankepiraten

Danke für eure Berichte …

Kürassiere in Salzwedel – Bild

Inzwischen (wieder) auf der Suche nach verwendbarem Material zu den Kürassieren in Salzwedel, durchforsche ich recht intensiv das Internet. Immer wieder erstaunlich, welche Fülle an Material man im World Wide Web finden kann. Selbst die ansonsten sicher nicht gerade privilegierten kleinen Museen meiner Wahlheimat Sachsen-Anhalt, bieten so Einiges an Material zum Thema.

Das mir völlig unbekannte Museum des Bördestädtchens Wolmirstedt stellt über die Plattform Museum-digital einige interessante Dokumente bereit. Da es sich um eine Lithographie der Uniformierung der königlich-preußischen Kürassiere zwischen 1700 und 1845 handelt, möchte ich nicht versäumen, das Bild hier zu veröffentlichen. Ab 1806 verlieren die Herren doch deutlich an Ausstrahlung …

 

Mehrfarbiger, einseitiger Druck im Querformat. Motiv: Gruppe von 7 Männern in Uniformen der verschiedenen Regimenter der Preußischen Cuirassiere (frz. für Kürassiere) im Zeitraum von 1700 bis 1845 in der Felduniform. Dazu unter Bild Text: "1700 // Reg. Markgr. Philipp v. Brandenbg. // (1806 No. 5)", "1731 // Reg. Gens d’Armes. // No. 102, "1786 // Reg. v. Panneweitz // No. 8", "1806 // Reg. v. Holzendorf // No. 9", "1813 // Brandenburgisches Cuir. // Reg.", "1833 / 8 tes Cuiassier Reg.", "1845 // 2 tes Cuirassier Reg. // gen. Königin". Am unteren rechten Rand der Zeichnung Signatur "E. Rabe"; mittig unter dem Bild Text: " Verlag u. Druck v. L. Sachse & Co Berlin".

Apple – "sicherer Store" gehackt

Eines der häufigsten Argumente von Apple-Anhängern gegen das alternative Handy-OS Android lautet, dass der Apple-Store deutlich sicherer wäre als die Konkurrenz, da hier nur geprüfte Apps bereit gestellt würden. Dieses Argument hat in der vergangenen Woche bereits einen ordentlichen Dämpfer erhalten, als bekannt wurde, dass Apps aus dem Store Malware enthielten. War ursprünglich von 35 betroffenen Anwendungen die Rede, hat sich die Zahl inzwischen deutlich erhöht. Eine genaue Angabe über die Anzahl von Applikationen gibt es nicht.

Apple hat bisher lediglich bekannt gegeben, dass die betroffenen Anwendungen aus dem Store entfernt wurden, ohne darauf einzugehen, wie viele Apps nun tatsächlich gelöscht wurden. Da ich davon ausgehe, dass die Prüfung von Applikationen vor ihrer Veröffentlichung bei Apple tatsächlich durchgeführt wird und nicht nur ein Marketinggag ist, zeigt dieses Beispiel aber doch, wie lückenhaft diese Prüfung scheinbar ist.

Umfangreichere Informationen bietet z.B. Heise zum Thema.

Ein Beispiel dafür, dass die Sicherheit eines Systems nicht daran zu messen ist, was der entsprechende Hersteller zum Thema zu sagen hat. Die Verantwortung des Endanwenders spielt eine entscheidende Rolle. Auch die nach meiner Meinung ausgesprochen restriktive Einschränkung der Rechte des Anwenders (hier hat es allerdings bereits einiges an Veränderungen gegeben in den letzten Jahren) bringen nicht zwangsläufig ein mehr an Sicherheit …