Ukraine

Langsam, ganz langsam scheint es zu einem Umdenken in der deutschen Presse zur Krise in der Ukraine zu kommen. Neue Töne klingen da durch den neoliberalen Blätterwald. Plötzlich erkennt man von der „Welt“ bis zum „Spiegel“ den Ernst der Situation und beginnt eine tatsächliche Analyse der Lage vorzunehmen …

In einem bemerkenswert realistischen Artikel analysiert Uwe Klußmann im „Spiegel“ die Gründe für die Eskalation der Situation auf der Krim. In der „Zeit“ erklärt Wladimir Malinkowitsch – selbst Ukrainer und Mitverfasser der nun angeblich wieder geltenden Verfassung von 2004 – das die „neue Regierung“ in Kiew genau diese Verfassung mit Füßen tritt und sich ausserhalb geltenden Rechts gestellt hat.
 
Wenn man genauer hinschaut, erkennt man, dass der „Regierungswechsel“ in Kiew nichts weiter war als ein Staatsstreich, ein Putsch, getragen vor allem von extrem nationalistischen, faschistischen Parteien.

 

 

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