AC/DC – Rock or Bust

Quelle Cover: amazon.de
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Am vergangenen Freitag wurde das neue Album der Downunderrocker AC/DC veröffentlicht. Seit Ende der 70er Jahre treuer Fan dieser Band, gehört die Scheibe natürlich mit Erscheinungsdatum zu meiner Sammlung.

Was sofort beim Hören auffällt – irgendetwas fehlt. Was da fehlt, erschließt sich erst beim zweiten Hinhören – die Originale klingen irgendwie nach Coverband, so als würden sie sich selbst imitieren. Alles zu glatt, zu sauber … Ursache für dieses Gefühl scheint tatsächlich das Fehlen der „2. Gitarre“ Malcolm Young zu sein. Erst im Nachhinein las ich, dass Malcolm an Demenz erkrankt ist und seinen Part Neffe Stevie übernahm. Der traut sich offensichtlich nicht so wirklich gegen Onkel Angus anzuspielen und so fehlt der Scheibe diese Spannung zwischen zwei der besten Gitarristen der Welt – eben Angus und Malcolm Young.

Alles in Allem ist es trotzdem ein recht gutes Album geworden, mit einigen Highlights und anderen – weniger guten – Titeln, was ja aber für ein solches Album nicht untypisch ist. Zu den absoluten Highlights gehören der Titelsong „Rock or Bust“, „Play Ball“ und „Rock the Blues Away“ – wohl nicht ganz zufällig Nummer 1, 2 und 3 auf dem Album. Danach wird es etwas schwächer, aber nicht wirklich langweilig. Mit lediglich 35 Minuten Australo-Rock fällt die Scheibe ausgesprochen kurz aus – selbst für ein Album von AC/DC.

Mit den genannten Einschränkungen ein typisches Album von AC/DC. Die Herren wollen wohl ab 2015 wieder eine Welttournee starten. Sollten sie den Weg auch wieder nach Deutschland finden – ich werde da sein

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