Unrechtsstaat DDR

Die Mär vom Unrechtsstaat DDR geht wieder um. Dieses Mal forderten SPD und Grüne in Thüringen von der Partei „Die Linke“, dass im Koalitionsvertrag eben diese Formulierung Platz findet. Die thüringische Linke unter Führung des „christlichen Sozialisten“ Bodo Ramelow hatte – nach einiger Auseinandersetzung immerhin – kein Problem, dieser Formulierung ihre Zustimmung zu geben. Mehr noch – in einem Positionspapier zur möglichen Koalition, wurde dieser Begriff nun festgehalten. Fazit: Die Linke – zumindest in Thüringen – sieht die DDR als „Unrechtsstaat“.

Abgesehen davon, was für ein diffuser politischer Begriff das an sich ist, ist die Scheinheiligkeit dieser Verurteilung der DDR kaum zu überbieten. In einem interessanten und umfassenden Beitrag hat Heidrun Jänchen auf ihrem Blog ihre Gedanken zum Thema aufgeschrieben.

Sie führen Kriege gegen Länder, die uns nie angegriffen haben. Sie lassen Menschen erschießen, und sie greifen nicht ein, wenn in Polizeidienststellen Menschen unter zweifelhaften Umständen ums Leben kommen. Sie finanzieren gewalttätige Rassisten und schützen Kriminelle, die mordend durchs Land ziehen.
Und das nennen sie dann einen Rechtsstaat. Und legen viel Wert drauf, dass es der andere nicht war.

Den ganzen Beitrag findet ihr auf ihrer Webseite.

Eine Antwort auf „Unrechtsstaat DDR“

  1. Nur mal so zum Nachdenken….

    Polizeieinsätze…. Stuttgart21, Demos gegen den Vietnam-Krieg, ….

    Stichwort: Staatsräson (http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsr%C3%A4son) …. Meinungsfreiheit, Macht-/Wirtschaftinteressen,…..

    „Wer frei von jeder Schuld, der werfe den ersten Stein…..“

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    „Recht haben und Recht bekommen ist zweierlei.“
    Schaut man sich Sendungen wie ‚Fakt‘, ‚Monitor‘, ‚Report München‘,… an, kommt man echt ins Zweifeln. Oder sollte man lieber sagen: „ins VERzweifeln“?!

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