Zitat des Tages – Klaus Hesse

Wer mit ‚fertigen’ Antworten auf die Suche nach der Wahrheit geht,
wird nichts finden, was des Nachdenkens wert ist.
Wer sich an belegbare Tatsachen hält, stößt auf immer neue Fragen.
Vielleicht kann so etwas besser verstanden werden,
warum die Vergangenheit anders war, als die Gegenwart zu sein scheint,
warum Menschen damals etwas taten,
was heute als unverständlich dargestellt wird.
Vielleicht reifen so Fragen
nach der eigenen Verantwortung.
Dr. Klaus Hesse

Neue Downloadseite zur Geschichte der DDR

Die Auseinandersetzung mit der Geschichte – angefangen von der „großen“ Menschheitsgeschichte“ bis hin zur Familiengeschichte oder dem persönlichen Erleben – kann zu einem ausgesprochen schmerzhaften Prozess werden. Schmerzhaft weil man eigene Überzeugungen hinterfragen oder sogar komplett revidieren muss. Ich selbst befinde mich seit Jahren in einem solchen – individuell durchaus schmerzhaftem – Prozess. Die Komplexität der zu bewertenden Sachverhalte, Hintergründe und Zusammenhänge macht den gesamten Vorgang sehr schwierig …

Die aktuellen Ereignisse in der Ukraine und in Syrien, all die „erfolgreichen humanitären Einsätze“ der USA und NATO über den ganzen Globus verteilt, die angebliche Befreiung von Völkern durch die „Farb- und Blumenrevolutionen“, die Auseinandersetzungen in unserem eigenen Land – vom NSA-Skandal bis hin zu geplanten Freihandelsabkommen und dem fortschreitenden Sozialabbau – führen zu immer neuen Fragen, der Suche nach verlässlichen Informationen, Erklärungen.

Wie manipulativ große Teile der deutschen Medienlandschaft agieren ist spätestens seit der skandalösen Berichterstattung über den Konflikt in der Ukraine erkennbar, wie tief auch die deutsche Regierung und große Teile der im Bundestag vertretenen Parteien in diese Vorgänge verstrickt sind, zeigt sich z.B. in der unverhohlenen Unterstützung der ukrainischen „Regierung“, die bei der Durchsetzung ihrer Ziele auf den Einsatz offen faschistischer Gruppierungen setzt. Das es 69 Jahre nach dem Ende des II. Weltkrieges für große Teile der deutschen Politiker kein Problem ist, offen mit Nazis zusammen zu arbeiten, zumindest ihre Existenz und ihre Verbrechen stillschweigend zu akzeptieren, dass ist mehr als ein Skandal.

Diese Tatsachen (und andere) führten bei mir zu einer Suche nach Antworten. Diese Suche mündete schließlich in dem von mir oben angeführten Prozess. Autoren wie Kurt Gossweiler, Ludo Martens, Daniela Dahn u.a. vermittelten Denkanstöße und offenbarten einen neuen Blick auf historische Ereignisse.

Ein weiterer Autor, Dr. Klaus Hesse aus Leipzig, wandte sich Ende des vergangenen Jahres per E-Mail an mich und machte auf seine Veröffentlichungen zur Geschichte der UdSSR und der KPdSU aufmerksam. Die im Selbstverlag erschienenen Publikationen beschäftigen sich mit der am heftigsten diskutierten Phase der Geschichte der Sowjetunion, eben der Phase die man landläufig als Stalinismus bezeichnet.hesse_revolution

Vor wenigen Tagen veröffentlichte derselbe Autor das Buch „Die Revolutions GmbH“, noch als „fehlerbehaftete Arbeitsfassung“ so der Autor selbst. Klaus Hesse schlägt hier den Bogen von Revolution und Konterrevolution im 20. Jahrhundert bis zu den
Ereignissen im 21. Jahrhundert, untersucht Zusammenhänge und zeigt auf, welche Mechanismen angewendet werden um angebliche Revolutionen „zu machen“ die im Kern Konterrevolutionen sind, mit welchen Mitteln außerhalb des Einsatzes von militärischer Gewalt angestrebte „regime changes“ geplant, vorbereitet und durchgeführt werden.

Wegen des interessanten und brisanten Inhaltes dieses und der anderen Veröffentlichungen Klaus Hesses habe ich heute eine neue Kategorie in meinem Downloadbereich eingerichtet. Unter Geschichte findet ihr jetzt einen neuen Unterpunkt „Arbeiterbewegung und DDR“. Hier findet ihr alle von mir erwähnten Veröffentlichungen Klaus Hesses als PDF-Dateien zum herunter laden. Der Autor stellt die Nutzung frei. Die laut dem Autor fehlerbehaftete Arbeitsfassung der „Revolutions GmbH“ stelle ich wegen der Aktualität dieses Buches auch hier bereit …

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PDF komprimieren mit Ghostscript

Im Zeitalter der Multifunktionsgeräte ein immer wieder auftretendes Problem: mit Hilfe von Kopierern o.ä. Geräten gescannte und als PDF erzeugte Dateien sind häufig sehr groß. Das Problem wird besonders deutlich, wenn nach dem Scannen die erzeugten Dateien per Mail verschickt werden sollen. Es ist auch heute keine Seltenheit, dass Administratoren von Mailservern entweder die Größe von Postfächern begrenzen oder/und die maximale Größe zustellbarer Mails festlegen. Mir begegnen dort teilweise auch sehr restriktive und in der heutigen Zeit mMn völlig überzogenen Einschränkungen. Dennoch kann es sinnvoll sein, die auf dem oben beschriebenen Weg erzeugten PDF-Dokumente zu verkleinern, z.B. um Bandbreitenproblemen zu begegnen. Die in unserer Firma eingesetzten Bohranlagen stehen meistens fernab vernünftiger, mobiler Datenanbindungen und in einem solchen Fall kann eine 10 MB große PDF-Datei schon zum tagesfüllenden Programm werden.

Die Linuxwelt bietet dafür ein hervorragendes Tool. Ghostscript. An sich ist Ghostscript für andere Aufgaben (Umwandlung von Postscript- und PDF-Dateien z.B.) entwickelt worden, aber da auch Funktionen für die Änderung der Auflösung (also der dpi-Zahl) enthalten sind, eignet sich Ghostscript auch hervorragend für den von mir beschriebenen Zweck.

In den meisten mir bekannten Linuxdistributionen wird Ghostscript standardmäßig installiert bzw. lässt sich aus den Quellen einfach installieren.

Ein kleiner Wermutstropfen: Ghostscript ist ein „Konsolenprogramm“ und wird ohne Graphische Oberfläche installiert. Allerdings gibt es einige Anwendungen, die – auf Ghostscript aufsetzend – eine graphische Oberfläche bieten. Bekanntester Vertreter dieser Programme ist sicherlich PDFCreator.

Für das von mir entworfene Szenario verzichte ich allerdings auf den Einsatz einer GUI. Der von mir verwendete Befehl bleibt allerdings bis auf einige wenige Parameter immer gleich (Quell- und Zieldatei, eventuell Auflösung):

gs -sDEVICE=pdfwrite -dCompatibilityLevel=1.4 -dPDFSETTINGS=/screen -dNOPAUSE -dBATCH -sOutputFile=Zieldatei.pdf Quelldatei.pdf

Mögliche Optionen des Parameters dPDFSETTINGS (also zur Festlegung der gewünschten Auflösung) sind:

  • /screen, 72 dpi
  • /ebook, 150 dpi
  • /printer, 300 dpi
  • /prepress, 300 dpi
  • /color preserving
  • /default, entspricht im Wesentlichen /screen

Die Ergebnisse sind ziemlich gut. In einem konkreten Beispiel wurde so aus einer 8,4 MB-Datei ein PDF mit lediglich 2,2 MB …