Wieder mal WordPress

Ich betreibe diesen meinen Blog ja mit dem CMS WordPress, momentan in Version 3.9.1., auf einem V-Server von Strato. In letzter Zeit häufen sich allerdings die Probleme mit dieser Konstellation. Mit wachsender Größe meines Blogs habe ich immer öfter das Gefühl, dass mein favorisiertes CMS den gestiegenen Anforderungen nicht mehr wirklich gewachsen ist. Die Zugriffszeiten scheinen sich deutlich verschlechtert zu haben, „blank pages“ sind sowohl beim Zugriff auf die Artikelseiten als auch bei der Anmeldung am Backend keine Seltenheit. Die Standardlösungen wie z.B. die Erhöhung des PHP-Memory-Limits per .htaccess sind abgearbeitetund brachten bestenfalls zeitweise Besserung. Die Probleme mit dem Plugin IThemes-Security habe ich bereits mehrfach hier im Blog thematisiert …

Wie aber sehen mögliche Alternativen aus? Meine Versuche mit Joomla und auch Drupal fielen eher bescheiden aus und WordPress schien bei meinem Knowhow bisher die einzig befriedigende Lösung zu sein. Zumal bei einem Neustart mit einem andren CMS die Übernahme der Daten einen hohen Stellenwert einnehmen würde. Inzwischen haben sich 600 Beiträge angesammelt, ähnlich groß ist die Zahl der Kommentare. Hinzu kommen die 28 Dokumente die ich hier zum Download bereit stelle und die seit Oktober letzten Jahres als ich diese Rubrik eröffnete, deutlich mehr als 3000 Mal heruntergeladen wurden.

Eine Entscheidung also, die gründlich duchdacht und penibel geplant sein will. Zuallererst werde ich mich intensiver mit WordPress selbst, mit PHP und MySQL beschäftigen müssen um die o.a. lästigen Fehler zu beheben und die gewünschte Performancesteigerung zu erreichen. Ein erster Schritt wird die Umstellung meiner Webseite von PHP 5.3.10 auf PHP 5.5 sein, außerdem scheinen Datenbankoptimierungen angebracht zu sein.

So recht glaube ich nicht daran, dass WordPress selbst hier der Übeltäter ist, existieren doch deutlich größere Installationen als mein kleiner bescheidener Blog im Web …

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