Novell Groupwise Mobility Service 2.0

Ich habe bereits einige Male hier im Blog auf Novells Data Synchronizer hingewiesen, mit dem wir in der Firma die Synchronisation von Groupwise mit mobilen Geräten realisieren. Etwa 1 Jahr im Einsatz, hat sich dieses Programm zur Mail-, Kalender- und Kontaktdatensynchronisation in der Praxis bewährt. Seit Anfang Dezember gibt es nun eine neue Version und im Zuge der erfolgte „Runderneuerung“ wurde gleich ein neuer Name gewählt: Groupwise Mobility Service 2.0 heisst das feine Stück Software nunmehr.

Neben einer runderneuerten Adminsitrationsoberfläche, die eine wesentlich höhere Informationsdichte als die ihres Vorgängers hat, werden von Novell folgende Eigenschaften genannt:
  • Verbesserungen im Bereich Performance und Stabilität
  • Support von mehr als 1.000 Geräten pro Server
  • Unterstützung von ActiveSync 12.1
  • Mobility Service Monitoring Dashboard (Adminoberfläche) zeigt Informationen zum gesamten System, einzelnen Benutzern und Geräten und den Agenten in Echtzeit
  • Synchronisation von Tasks
  • neue Optionen zur Adressbuchverwaltung
  • Support für die neue Groupwiseversion 2014 (angekündigt für den 26.02.2014)
  • Support für die neuesten mobilen Betriebssysteme wie iOS7, Android 4.4, Windows 8 und Blackberry 10
So sieht die neue "Schaltzentrale" aus
So sieht die neue „Schaltzentrale“ aus
 
Das Update gestaltete sich recht problemlos. Die traditionell sehr gute aber leider auch traditionell etwas unübersichtliche Dokumentation von Novell habe ich – wie bereits bei Groupwise 2012 – ergänzt durch „The Caledonia Guide to Groupwise Mobility Service 2.0“ von Danita Zanre. Damit lief alles und innerhalb einer Stunde war mein System auf dem neuesten Stand. Das beste an der ganzen Sache: an den Endgeräten war absolut nichts zu ändern …
 
 
 

 

 

Zitat des Tages _ Friedrich Engels

Friedrich Engels
Friedrich Engels

Allerorten gedenkt man dem Beginn des I. Weltkrieges vor 100 Jahren. Tenor in den deutschen Medien ist, dass dieser Krieg eher zufällig, sozusagen durch eine Verkettung unglücklicher Umstände entstanden sei. Wie wenig diese Behauptung der Wahrheit entspricht, zeigen die prophetischen Äusserungen Friedrich Engels‘ 1887 (in einem Vorwort zu Sigismund Borkheims „Mordspatrioten“):

 

Und endlich ist kein andrer Krieg für Preußen-Deutschland mehr möglich als ein Weltkrieg, und zwar ein Weltkrieg von einer bisher nie geahnten Ausdehnung und Heftigkeit. Acht bis zehn Millionen Soldaten werden sich untereinander abwürgen und dabei ganz Europa so kahlfressen,wie noch nie ein Heuschreckenschwarm. Die Verwüstungen des Dreißigjährigen Kriegs zusammengedrängt in drei bis vier Jahre und über den ganzen Kontinent verbreitet; Hungersnot, Seuchen,allgemeine, durch akute Not hervorgerufene Verwilderung der Heere wie der Volksmassen; rettungslose Verwirrung unsres künstlichen Getriebs in Handel, Industrie und Kredit, endend im allgemeinen Bankerott;Zusammenbruch der alten Staaten und ihrer traditionellen Staatsweisheit, derart, daß die Kronen zu Dutzenden über das Straßenpflaster rollen und niemand sich findet, der sie aufhebt;absolute Unmöglichkeit, vorherzusehn, wie das alles enden und wer als Sieger aus dem Kampf hervorgehen wird; nur ein Resultat absolut sicher: die allgemeine Erschöpfung und die Herstellung der Bedingungen des schließlichen Siegs der Arbeiterklasse. – Das ist die Aussicht, wenn das auf die Spitze getriebene System der gegenseitigen Überbietung in Kriegsrüstungen endlich seine unvermeidlichen Früchte trägt. Das ist es, meine Herren Fürsten und Staatsmänner, wohin Sie in Ihrer Weisheit das alte Europa gebracht haben.