Wende mal anders

Irgendwann, wenn ich die Kraft dazu habe , schreibe ich meine eigenen „Wendegeschichte“ mal auf. Heute stiess ich ich auf die Beschreibung der Jahre 89/90 durch ein aktives Mitglied der „Vereinigten Linken“ – interessant zu lesen, aber auch in jedem zweiten Satz erkennbar worin die Schwäche all der basisdemokratischen Vereinigungen der „Wende“ in der DDR bestand – Basisdemokratie ohne Basis funktioniert einfach nicht.

Für mich trotzdem interessant …

Eine Antwort auf „Wende mal anders“

  1. Sehr interessant, wie auch alle Lehren aus der Geschichte in den Wind geschlagen wurden und weiter aktiv die Zersplitterung der Linken betrieben wurde. Der Name “VL” ist da an sich schon ein Witz. Als dann letztlich klar war, dass meine Landsleute ziemlich billig mit schrottigen Westkarren und ein paar Bananen sediert werden konnten, hatte sich das Linkssein erübrigt. Es gibt so viele alte Sprichworte, und keines passt wohl besser, als das von dem Dritten, der sich freut…

    Meine Landsleute kommen in meiner Nachbetrachtung der Ereignisse absolut schlecht weg. Konsumismus als Lebensziel ist schlicht doof, und wenn dann eine linke Splittergruppe mit ML-Parolen trotzdem noch 0,2% holt, komme ich zu dem Schluss, dass das weniger mit Hirn zu tun hat.
    In der Nachbetrachtung komme ich auch zu dem Schluss, das in diesem herrschenden System kein Platz für Basisdemokratie ist. Alle vielversprechenden Versuche haben sich über kurz oder lang als lebensuntauglich erwiesen und wurden vom System korrumpiert. “Deutschland – eilig Vaterland!” war angesichts der einmaligen Gelegenheit für die Geldsäcke so klar wie Kloßbrühe, dass mir immer noch schleierhaft ist, was sich manche Leute damals erhofften.

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