Tanglu – ein Silberstreif am Horizont

tanglu-logo-bigWiederholt brachte ich hier im Blog zum Ausdruck, dass auch meine derzeitige Installationsbasis (3x Kanotix, 1xSLED) für mich noch nicht der Weisheit letzter Schluß ist. Kanotix, auf Debian Stable beruhend und auch der Novells SLED legen Wert auf Stabilität und Sicherheit und das bringt bei beiden mit sich, dass die verwendete Software na ja sagen wir nicht mehr ganz taufrisch ist. Hinzu kommt, dass eine umfassende KDE-Integration bei beiden nicht erfolgt. Dafür mag es gute Gründe geben, meinem Ansatz entspricht diese Herangehensweise nicht. So stiess ich jetzt bei Kanotix auf das Problem, dass eine Einbindung meiner ownCloud-Ressourcen in die Kontakt- und Kalenderverwaltung nicht möglich ist.

Eigentlich ein Feature ab KDE 4.8, Kanotix kommt ja mit 4.8.4 …

Also bin ich immer noch auf der Suche nach der „perfekten“ KDE-Distribution und diese Suche gestaltet sich tatsächlich nicht einfach. Bei meinen Recherchen im Internet stolperte ich schließlich über das Projekt Tanglu. Sozusagen ein „rolling release“-Debian. Auf der Homepage des Projektes findet man eine FAQ, die erklärt was Tanglu ist (oder besser werden soll) und wie die ersten Schritte zur Verwirklichung des Vorhabens aussehen. Liest sich sehr interessant und klingt danbach, als ob meine Wünsche damit erfüllt werden könnten …

7 Antworten auf „Tanglu – ein Silberstreif am Horizont“

  1. Hallo!

    Ich bin auch noch auf der Suche nach der „perfekten“ Distribution und Tanglu klingt wirklich interessant.
    Zur Zeit bin ich wieder bei Ubuntu 12.04. Aber damit bin ich auch nicht „glücklich“

    Habe mal Opensuse 12.3 in einer Virtualbox laufen. Sieht auch gut aus, aber wollte auch bei einer Debian Distribution bleiben.
    Kanotix hatte ich aufgrund deiner Artikel dazu auch mal installiert.
    Aber ich wollte schon gern die aktuelle KDE Version 4.10 haben.
    Naja vielleicht ist ja Tanglu „das richtige“.

    Gruß
    Dirk

  2. Hallo „Leidensgenosse“,
    Bin ich also nicht der einzige der noch auf der Suche ist. An Tanglu finde ich vor allem die konsequente KDE-Unterstützung interessant und natürlich die Debian-Basis. Ich hoffe sehr auf ein Gelingen des Projekts.
    Gruß

  3. Hallo!
    Ich werde das Projekt in nächster Zeit weiter beobachten.
    Schade das Debian 7 „veraltet“ ist, sonst würde ich Debian 7 nutzen.

    Archlinux, hab ich, da Rolling Release, mal ein habes Jahr getestet.
    War eigentlich super, aber mir war das gefrickel zu lästig auf die Dauer.

    Gruß
    Dirk

  4. An Arch habe ich mich noch nicht heran gewagt. Inzwischen habe ich in der Box aber auch Aptosid und Fedora zu laufen. Tanglu bleibt aber unter Beobachtung. Im Moment bleibt wohl erstmal Kanotix … 🙂

  5. Also so wie ich es verstanden habe, besitzt Tanglu einen festen Release-Zyklus von 6 Monaten (bzw. soll es besitzen). Also kein wirkliches Rolling Release. 😉

    Ich bin auch vor ein paar Wochen auf Tanglu gestoßen und finde das extrem attraktiv. Debianbasis, KDE, planbare Release, eng an Debian dran… All das klingt schon mal sehr vielversprechend. Ich warte schon aufs Release.

  6. Hallo Markus,
    ja hat recht kein „rolling release“, trotzdem immer mit aktueller Software. Ich bin auch schon ein wenig ungeduldig … ;-).
    Inzwischen „vertreibe“ ich mir die Zeit mit ZevenOS-Neptune 3.1 und bin bisher sehr zufrieden. Ebenfalls debianbasiert, ebenfalls mit aktueller Software versehen (im Moment Kernel 3.9.2., KDE 4.10.3 und LibreOffice 4.0.4.2). Ein wenig gewöhnungsbedürftig der Standarddesktop, aber sonst super … Habe hier im Blog schon darauf hingewiesen.

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