Projekt ownCloud und Raspberry Pi

Rasprojekt

Bereits seit längerem beobachte ich das Projekt „Raspberry Pi“. Ich finde Idee und Umsetzung sehr interessant, zumal sich inzwischen eine rege Community rund um das Projekt entwickelt hat. Die Anwendungsmöglichkeiten sind groß und wenn das der Weg ist, zumindest Teile der Generation Fun zu der Erkenntnis zu führen, dass Computer mehr können als Facebook, Games & Co haben sie meine volle Unterstützung. Interessant ist Raspberry Pi vor allem auch wegen der geringen Anschaffungskosten und dem geringen Stromverbrauch.

 
Auch bei ownCloud denke ich bereits seit geraumer Zeit über die Anschaffung eines dedizierten Servers nach, ganz einfach weil ich das Gefühl habe, dass meine Diskstation 211+ mit der Wolke überfordert ist. Insbesondere der direkte Zugriff über den Browser stellt mich nicht wirklich zufrieden. Ein Server der lediglich die erforderlichen Dienste für ownCloud zur Verfügung stellt, sollte auch bei vergleichsweise bescheidener Hardware einen erheblichen Performancegewinn bringen. Die Produkte der Firma Synology sind durchaus durchdachte und wunderbar funktionierende Geräte. Im Charakter eines solchen universellen NAS-Servers liegt es, dass möglichst viele Bedürfnisse potentieller Nutzer abgedeckt werden und am Ende eben an der einen oder anderen Stelle die nötige Potenz fehlt, um bestimmte Dienste performant bereit zu stellen.
 
Was also liegt näher als eben mit Hilfe des Raspberry Pi einen Server für ownCloud einzurichten? Aus verschiedenen Gründen habe ich die Realisierung allerdings bisher immer wieder nach hinten verschoben … Gestern Abend stiess ich aber in den News auf owncloud.org auf diesen Artikel: der Autor hat auf der Basis von „Raspbian Wheezy“, also der für den Raspberry angepassten aktuellen Debianversion, ein fertiges Image für einen ownCloud-Server erstellt. Von meiner Seite also keinerlei Basteleien und Anpassungen erforderlich. Aditya Patawari bietet auch gleich noch ein Buch zum Thema an …
 
Der Artikel animierte mich nun zur Bestellung der Himbeere zusammen mit einer 16GB großen SD-Card – vollkommen ausreichend für meine etwa 1GB Daten in der Wolke. Nächste Woche werde ich mich dann an die Umsetzung dieses Projektes machen.
 
Ich erwarte nach Umsetzung der ownCloud-Instanz eine deutliche Performancesteigerung, insbesondere beim Zugriff auf die Weboberfläche. Inwieweit sich die Sache in Verbindung mit dem „Flaschenhals“ DSL auf den Remotezugriff auswirkt wird sich zeigen …

2 Antworten auf „Projekt ownCloud und Raspberry Pi“

  1. Sehr interessantes Thema…muß ich echt sagen…aber was ist eigentlich jetzt dabei rausgekommen? *smile*
    Übrigens das Thema Motorrad trifft den Nagel auf den Kopf und kommt mir bis auf die „Endausbaustufe“ sehr bekannt vor. Naja…Stumpen rauch ich ja mittlerweile auch schon…ich harre mal der Dinge die da noch kommen.

    Gruß
    Carsten

  2. Hallo Carsten,

    ist eine Menge heraus gekommen: installiert und läuft stabil und (inzwischen) schnell. Einfach über die Suchfunktion nach dem Raspberry suchen. Im Menu unter Downloads/Raspberry Pi bzw. ownCloud (wegen den vorgenommenen Einstellungen) kannst du die entsprechenden Artikel auch als PDF herunterladen.
    Ansonsten schön das dir auch das Thema Motorrad gefällt. Im Moment ja leider nicht besonders aktuell. Die nächsten Teile liegen aber schon bereit und harren des Anbaus 😉

    Gruß

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