Pimp my ownCloud

RasprojektVorab: in der „Linuxuser“ 09.2013 findet sich ein interessanter Artikel zum Thema Raspberry und ownCloud. Hier werden einige interessante Tipps zur Konfiguration des Raspberry und den Betrieb von ownCloud auf der Himbeere gemacht.

In meiner Artikelserie zum Raspberry (man findet meine „gesammelten Werke“ zum Thema über das Menu: Downloads/Computer/Raspberry Pi als Dateien im PDF-Format) bin ich ja bereits auf einige Änderungen in der Konfiguration eingegangen. Animiert durch den erwähnten Artikel in der „Linuxuser“ von Bernhard Bablok, möchte ich hier aber noch einmal zusammenfassen, welche Änderungen am Raspberry Pi und an ownCloud vorgenommen wurden, um die Performance – insbesondere der Webschnittstelle von ownCloud – zu steigern.
 
Ich setze auf meinem Raspberry Pi ja das vorgefertigte Image von Aditya Patawari ein, ganz einfach um den erforderlichen Aufwand zur Installation soweit wie möglich zu reduzieren. Aditya hat bereits einige Anpassungen vorgenommen. Im Einzelnen führt er an:
  • Ausführungszeit von PHP auf 60 Sekunden erhöht
  • Upload-Größe von 2 MB auf maximal 512 MB gesetzt
  • .htaccess Support in Apache aktiviert um das Datenverzeichnis zu schützen
  • Zugriff über SSH per Standard aktiviert
  • SQLite als Datenbank für ownCloud
Das sind die „üblichen Verdächtigen“ wie man sie in so ziemlichh allen Foren zum Thema findet. Für meine Installation habe ich weitere Anpassungen vorgenommen (z.T bereits in den Artikeln erläutert, der Vollstandigkeit halber aber noch einmal angeführt):
  • Deaktivierung aller nicht benötigten Apps in ownCloud
  • Umstellung der internen Bereinigungsaufgaben von der ownCloud-eigenen cron.php auf den cron-daemon des Servers
  • Installation des PHP-Caches php-apc (einfach per sudo apt-get php-apc auf dem Raspberry Pi installieren)
Besonders der letzte Schritt brachte einiges an Leistungssteigerung, auch und gerade über die Remoteverbindung per VPN. Im übrigen lohnt sich auch ein Update der Module so ab und an …
 

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