Praxistest Galaxy Note 3

LogoBlogIch bin ein „Phablet“-Fan. So dämlich wie ich diesen Begriff finde, so sehr identifiziere ich mich mit den Geräten dieser Klasse. Eigentlich hat es ganz simple Gründe: die Display-Größe ermöglicht es mir, meinem Job nachzukommen. Leider hat mein Sehvermögen in den vergangenen 10 Jahren im Nahbereich rapide nachgelassen und die Displays der „Note-Klasse“ erlauben mir, auch unterwegs die Informationen ablesen zu können, die relevant für meinen Broterwerb sind.

Ansonsten bin ich ein wenig altmodisch: Hersteller, deren Produkte mich zufrieden gestellt haben, wähle ich durchaus desöfteren … 
Ausserdem kommt auch das 11. Gebot der der IT zum Tragen: ohne zwingende Gründe kommen mir  keine Apple- oder Microsoftgeräte ins Haus ;-).
Damit sollte hinreichend erklärt sein, warum es bei mir ausgerechnet das Samsung Galaxy Note sein muss.
 
Nachdem ich mein Galaxy Note 2 geschrottet habe – ein Überrollen mit einem Opel Omega hat auch dieses Smartphone nicht überstanden – habe ich nach einem Nachfolger gesucht und kam relativ schnell zu dem Ergebnis, dass für mich nur das Nachfolgemodell, also das Galaxy Note 3 in Frage kommen würde. Seit einigen Tagen habe ich das Gerät nun im Einsatz. Zeit ein erstes Fazit zu ziehen (hier soll es nicht um die rein technischen Daten gehen):
  • Übernahme der E-Mails, Kontakt- und Kalenderdaten war kein Problem dank OwnCloud (private Daten) und Novell Data Synchronizer (Firma)
  • Zugriff auf Officedateien über OwnCloud hervorragend organisiert
  • Notizen auf dem Note 2 waren weg, denn hier erfolgte keine Synchronisation …
Nach der Datenübernahme und der Synchronisation bleibt der Hinweis auf die Änderungen, die sich aus der Verwendung des Note 3 ergeben:
  • von Haus aus ist es mir nicht gelungen, eine VPN-Verbindung per IPSec zu meiner Fritz!Box herzustellen. Scheinbar ein Bug von Android 4.3. Mit Hilfe einer (kostenpflichtigen) App konnte dieses Problem gelöst werden
  • der Stift, bei Samsung S-Pen genannt, ist erstmalig auch einsetzbar für die gesamte Steuerung des Smartphones. Beim Note 1 und 2 musste man die „Rücktaste“ und das Menu mit dem Finger auslösen. Nunmehr kann man diese Tasten ebenfalls per Pen ansteuern. Ein deutlicher „Usability“-Fortschritt.
  • die Schrifterkennung per S-Pen ist deutlich besser geworden. Inzwischen macht es wirklich Sinn seine Notizen handschriftlich zu verfassen
  • Verknüpfung der S-Pen-Notizen mit einem Evernote-Account. Nun gehören Dienste wie Evernote nun nicht wirklich zu meinen Favoriten, aber der Verlust von wichtigen Notizen auf dem Smartphone ist somit ausgeschlossen. Bisher ist es nicht gelungen dieses Problem mit Hilfe von OwnCloud zu lösen. Ein Nachteil dieser Lösung ist tatsächlich, das erstellte Notizen über die Weboberflächen von Evernote lediglich angezeigt, nicht bearbeitet werden können …
Soweit meine bisherigen Erkenntnisse. Es ist eine deutliche Verbesserung der Funktionalität erkennbar, abseits der Prozessorleistung und RAM-Größe (die natürlich auch deutlich spürbar sind) …

 

 

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