Augustusburg

Das Wochenende verbringen wir (der Motorradverein) auf der Augustusburg.  Ein schöner Abend mit Grill liegt hinter uns.

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Heute geht es auf Tour zum Königsstein.

ownCloud Performance steigern

LogoDie Diskussionen sind bekannt und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass das Frontend von ownCloud nicht gerade ein Performancewunder ist. Neben des geplanten Einsatzes meiner Instanz auf dem Raspberry Pi habe ich nach Informationen gesucht, wie man den Zugriff auf das Frontend – also die Weboberfläche – steigern kann. Tatsächlich fand ich in diversen Foren und auch bei Aditya Patawari einige Tipps. 

Da sich wegen des bevorstehenden Umzuges von ownCloud auf die „Himbeere“ meine Motivation zur Durchführung komplizierter Operationen in überschaubare Grenzen hält, habe ich 2 relativ einfache Schritte ausprobiert und bin ziemlich überrascht, wie stark die Wirkung ist.
  1. Deaktivierung nicht benötigter ownCloud Apps.
    OwnCloud hat in der Standardinstallation eine Vielzahl von Applikationen aktiviert. Es lohnt sich tatsächlich, alle Applikationen die man nicht benötigt zu deaktivieren. Nach diesem Schritt blieben bei mir genau aktivierte 7 von geschätzten 20 Applikationen übrig.
  2. Erstellung eines cron-Jobs.Standardmäßig führt ownCloud per AJAX die ownCloud-eigene cron.php pro Seite aus. Im Administrator-Menu hat man aber die Möglichkeit, den Aufruf der Datei an einen lokalen Cronjob zu übergeben und das führt zu einer enormen Entlastung der Weboberfläche. Dazu muss in der lokalen crontab ein Job definiert werden. Diese Datei befindet sich in /etc/crontab auf der Diskstation. Folgender Eintrag muss eingefügt werden:

    */1 * * * * root /volume1/web/owncloud/cron.php

    Dadurch wird die genannte Datei im Abstand von 1 Minute ausgeführt. Neustart des Dienstes ist erforderlich (im Zweifelsfall Diskstation neu starten).

Ich habe diesen Job mit Hilfe von Webmin erstellt, installierbar über das Paketzentrum der Diskstation, Reiter Community.
Die Leistungssteigerung, die durch diese beiden einfachen Schritte erzielt wurde ist deutlich spürbar.

Projekt ownCloud und Raspberry Pi

Rasprojekt

Bereits seit längerem beobachte ich das Projekt „Raspberry Pi“. Ich finde Idee und Umsetzung sehr interessant, zumal sich inzwischen eine rege Community rund um das Projekt entwickelt hat. Die Anwendungsmöglichkeiten sind groß und wenn das der Weg ist, zumindest Teile der Generation Fun zu der Erkenntnis zu führen, dass Computer mehr können als Facebook, Games & Co haben sie meine volle Unterstützung. Interessant ist Raspberry Pi vor allem auch wegen der geringen Anschaffungskosten und dem geringen Stromverbrauch.

 
Auch bei ownCloud denke ich bereits seit geraumer Zeit über die Anschaffung eines dedizierten Servers nach, ganz einfach weil ich das Gefühl habe, dass meine Diskstation 211+ mit der Wolke überfordert ist. Insbesondere der direkte Zugriff über den Browser stellt mich nicht wirklich zufrieden. Ein Server der lediglich die erforderlichen Dienste für ownCloud zur Verfügung stellt, sollte auch bei vergleichsweise bescheidener Hardware einen erheblichen Performancegewinn bringen. Die Produkte der Firma Synology sind durchaus durchdachte und wunderbar funktionierende Geräte. Im Charakter eines solchen universellen NAS-Servers liegt es, dass möglichst viele Bedürfnisse potentieller Nutzer abgedeckt werden und am Ende eben an der einen oder anderen Stelle die nötige Potenz fehlt, um bestimmte Dienste performant bereit zu stellen.
 
Was also liegt näher als eben mit Hilfe des Raspberry Pi einen Server für ownCloud einzurichten? Aus verschiedenen Gründen habe ich die Realisierung allerdings bisher immer wieder nach hinten verschoben … Gestern Abend stiess ich aber in den News auf owncloud.org auf diesen Artikel: der Autor hat auf der Basis von „Raspbian Wheezy“, also der für den Raspberry angepassten aktuellen Debianversion, ein fertiges Image für einen ownCloud-Server erstellt. Von meiner Seite also keinerlei Basteleien und Anpassungen erforderlich. Aditya Patawari bietet auch gleich noch ein Buch zum Thema an …
 
Der Artikel animierte mich nun zur Bestellung der Himbeere zusammen mit einer 16GB großen SD-Card – vollkommen ausreichend für meine etwa 1GB Daten in der Wolke. Nächste Woche werde ich mich dann an die Umsetzung dieses Projektes machen.
 
Ich erwarte nach Umsetzung der ownCloud-Instanz eine deutliche Performancesteigerung, insbesondere beim Zugriff auf die Weboberfläche. Inwieweit sich die Sache in Verbindung mit dem „Flaschenhals“ DSL auf den Remotezugriff auswirkt wird sich zeigen …