ownCloud 4.5 und Client 1.1.1

In der Ankündigung zur aktuellen Version von ownCloud – also Version 4.5 – war ja immer die Rede von einer besseren Performance bei der Synchronisation wegen der nunmehr eingeführten Versionierung. Diese angekündigte Performancesteigerung konnte ich nicht feststellen …

Nach einigen Recherchen im Netz stiess ich auf die Aussage, dass mit der neuen Version des ownCloud-Servers ebenfalls ein neuer Client – Version 1.1 – released worden ist. Eine kurze Überprüfung auf meinem Rechner ergab, dass bei mir noch der Client in Version 1.05 werkelte. 

Da ich mit dem Update auf Kubuntu 12.10 die externen Quellen deaktiviert hatte – bzw. dass durch das Upgradeprogramm automatisch gemacht worden war – handelte es sich bei dem bei mir installierten Paket um das mit Kubuntu ausgelieferte. Hatte ich mich beim Upgrade noch gefreut, dass Kubuntu nunmehr den ownCloud-Client in den eigenen Repositories hält, musste ich nun wieder die externe Quelle freischalten:
als root ausführen:
echo ‚deb http://download.opensuse.org/repositories/isv:ownCloud:devel/xUbuntu_12.04/ /‘ >> /etc/apt/sources.list 
oder deb http://download.opensuse.org/repositories/isv:ownCloud:devel/xUbuntu_12.04/ 
den Softwarequellen in der Muon-Aktualisierungsverwaltung hinzufügen.
 
Ratsam ist es auch den Schlüssel herunterzuladen, um die Meldungen des Systems zu vermeiden, dass kein publicKey für die Anwendung vorhanden sei …Nach einem Update der Quellen bekommt man die Meldung über vorhandene Updates und nun wird der Client 1.1 tatsächlich installiert.
 
Etwas tiefergehende Recherchen im Netz sagen aus, dass die sync-Dateien verändert werden mussten, um die erforderlichen Informationen (Zeitstempel und Versions-ID) an die Datenbank übergeben zu können. Im Moment läuft die Synchronisation schon etwas mehr als 20 Minuten. Ich gehe davon aus, dass sie entsprechenden Änderungen bei der ersten Synchronisation etwas Zeit in Anspruch nehmen. Update folgt.
 
Update:
Die Synchronisation dauerte etwa 25 Minuten (auf jedem Rechner). Alle nachfolgenden Operationen liefen dann im Minutenbereich. Ziel erreicht – eine deutliche Performancesteigerung ist erkennbar.

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