Grenzregiment 24 – Gedanken zum Projekt

Je länger ich mich mit der Materie zur Geschichte des Grenzregiments 24 beschäftige, um so mehr komme ich zu dem Schluß, dass einmal eine isolierte Betrachtung nur dieses einen Truppenteils und zum anderen das „Ausblenden“ der politischen Rahmenbedingungen der damaligen Zeit schlechterdings unmöglich ist. Ich bin nicht gerade am Verzweifeln, aber allmählich wird mir der Umfang der zu bewältigenden Aufgabe klar. Nicht das ich nicht gewarnt worden bin …

Erste praktische Konsequenz aus dieser Erkenntnis ist, dass ich mich entschlossen habe, jedem „Kapitel“ über die Regimentsgeschichte Ausführungen (wie auch immer das am Ende aussehen wird) über die Ereignisse des jeweiligen Jahres voranzustellen. Interessant im Moment (ich befinde mich ja in der Aufarbeitung noch in den Anfangsjahren) ist für mich, wie wenig tatsächliche Fakten über diese Zeit mir bekannt waren – trotz meines ausgeprägten Interesses für Geschichte auch vor 30 Jahren.

Inzwischen musste ich auch feststellen, wie unzuverlässig Quellen wie z.B. die offizielle Chronik des Grenzregiments 24 von 1983 sind: mir fallen sehr viele widersprüchliche Angaben auf (insbesondere im Bereich Strukturen, Dislozierungen usw. – also dem politisch „unverdächtigsten“ Teil), die am Wert solcher Publikationen zweifeln lassen. Jetzt ist mir auch klar, das niemand (inklusive mir natürlich) diese Dokumente jemals ernsthaft gelesen haben kann – die Widersprüche sind zu gravierend.

Umfangreiches Quellenstudium ist erforderlich – viel mehr als mir bisher klar war …

Geschichte

„Wer erkennt, wie mit Geschichte Politik gemacht wird und wie gelegentlich auch historische Fakten zurechtgebogen werden, damit sie ins Bild passen, der kann solche Manipulationen erkennen, und er kann ein Gespür dafür entwickeln, ob er aufs Glatteis geführt werden soll …

Die beste Schule für mündige Bürger ist eine gründliche Beschäftigung mit der Geschichte.“

Johannes Rau (1931 – 2006), Bundespräsident 1999 – 2004
am 19.08.2002 im Schloss Bellevue

Neues von der Wolke – ownCloud 4.5.2

 Hat ownCloud.org bereits am 14.11. das neue Release ihres Servers bereitgestellt (Website mit changelog hier), so kann seit gestern das Paket für die Synology Diskstation bei  Eric Gilian  herunter geladen werden. Eric entschuldigt sich für die „verspätete“ Lieferung. Demnächst erfolgt dann auch die Bereitstellung über das Peketzentrum der Diskstations …

 
Owncloud verweist in den Cahngelogs auf einige Fixes die in der neuen Version erfolgt sind. Insbesondere hat man wohl wieder an der Geschwindigkeit geschraubt, Schwerpunkt Uploads und Synchronisation. Ich habe das  Update manuell installiert und habe natürlich gleich getestet. Ergebnis ausgesprochen positiv. Hatte sich mit der Version 4.5 schon einiges getan, so ist dieses mal wiederum eine deutliche Performancsteigerung erkennbar …